Allgemeine Berichte | 05.07.2019

Kurfürst-Salentin-Gymnasium

Johannes Deimling kehrte an seine ehemalige Schule zurück

International bekannter Performancekünstler besuchte Schülerinnen und Schüler des elften Schuljahres

Zwei Tage lang wurde das komplexe Thema Performance-Kunst erarbeitet.Foto: privat

Andernach. Mitte Juni veranstaltete der Fachbereich „Bildende Kunst“ am Kurfürst-Salentin-Gymnasium in Kooperation mit dem Artlab in Burgbrohl einen Performanceworkshop für die Schülerinnen und Schüler der MSS11. Eingeladen war hierzu der international bekannte Performancekünstler und ehemalige KSG-Schüler BBB Johannes Deimling. Zwei Tage lang erarbeitete er mit der Schülergruppe der BK-Kurse das komplexe Thema Performance-Kunst. In den zahlreichen Übungen ging es darum, den eigenen Körper als Werkzeug zu begreifen, um sich im Laufe des Prozesses in agierte Kunst zu transformieren.

Hierfür wurde der Körper zunächst als Formelement begriffen und in unterschiedlichen Versuchsanordnungen auf seine Wirkung hin erkundet. Raum, Körperwahrnehmung, Kooperation und Konzeption standen im Mittelpunkt der Experimente. Das künstlerische Handeln steht hierbei im Fokus der Betrachtung und eröffnet für den Zuschauer einen erweiterten und anderen Blick auf das Gezeigte.

Am Ende führten die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen eine eigene Arbeit auf, die unter reger Beteiligung der Mitschüler präsentiert wurde. Thema war hierbei das Medium Wasser, das meist im selbstgewählten Bezug zur Umweltverschmutzung und Wasserknappheit gesetzt wurde. Mit großer Originalität und vielfältigen Ideen setzten die Schülerinnen und Schüler ihre Ideen mit Kartons, Besen, Melonen und Wassergläsern um. Deimling, der an mehreren Europäischen Kunstakademien Performance Kunst lehrt, zeigte sich begeistert von der Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler, sich diesem neuem Kunst-Medium mit Offenheit, Kreativität und Aufmerksamkeit zu widmen.

Zwei Tage lang wurde das komplexe Thema Performance-Kunst erarbeitet.Foto: privat

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