Allgemeine Berichte | 15.08.2014

19 Jährige aus Plaidt unterstützt in Brasilien das KoBra Projekt

Jugendliche aus Plaidt hilft „KoBra“ in Brasilien

Schülerin Hanna Rochlus hilft bei KoBral. Privat

Plaidt. Am 7. August ist Hannah Rochlus aus Plaidt wohlbehalten aber müde nach über 25 Stunden in Rondonópolis-MT gelandet. Am Flughafen wurde sie von Elisângela Bezerra (sh. Foto) abgeholt, die die KoBra-Projekte vor Ort verantwortlich leitet. Hannah (19 Jahre alt) hat in diesem Jahr am KSG in Andernach ihr Abitur gemacht und bereits 3 Jahre vorher 10 Monate eine High-School in USA besucht. Nun wird sie im Bundesstaat Mato Grosso in Zentralbrasilien für ein Jahr einen „sozialen Dienst für Frieden und Versöhnung“ bei „KoBra“ ableisten und die Projekte mit betreuen. Als Träger des SDFV wird der Aufenthalt vom Bistum Mainz finanziert, das als anerkannte Entsende-Organisation im „weltwärts-Programm“ Zuschüsse des BMZ erhält.

Zum Dienst gehören ab Januar monatliche Vorbereitungstreffen, ein 10- tägiges Vorbereitungsseminar, der tägliche Dienst in der Einsatzregion, ein Zwischenseminar, ein fünftägiges Rückkehrerseminar sowie am Ende ein Auswertungsgespräch. Monatlich muss ein Bericht vor Ort erstellt werden. Ein entsprechender „Blog“ ist für jeden Interessierten im Internet zugängig.

Der Vorsitzende des Koblenzer Brasilienvereins, Dr. Mürtz aus Kruft, ein gebürtiger Plaidter und Mitglied der Plaidter Kolpingfamilie freut sich, dass nach fast 30 Jahren nun ein junges Kolping-Mitglied seine Arbeit vor Ort unterstützen wird.

Inzwischen versucht sich Hannah in der neuen Umwelt einzuleben und hofft, bald den ihr anvertrauten Armen zur Seite zu stehen, damit sie ihr Leben besser meistern können. Gleichzeitig will sie sich dafür einsetzen, dass diese Menschen ihr Selbstwertgefühl und Selbstbewußtsein steigern, ihre politischen und demokratischen Rechte wahrnehmen und in Würde leben können. Ihr ist bewußt, dass sie dazu das Vertrauen der Kinder gewinnen muss. Das Foto zeigt sie (links im Bild) bereits mit dem sehr eifrigen Patenkind Mateus und Maria Eskes, aus Amöneburg in Hessen, deren sozialer Dienst bei „KoBra“ in diesem Monat endet.

Es ist bewundernswert, dass es immer wieder Jugendliche gibt, die bereit sind, armen und unterpriviligierten Menschen zu helfen. Damit leisten sie einen Beitrag zur Armutsbekämpfung und letztendlich auch zum dringend notwendigen Frieden in der Welt.

Schülerin Hanna Rochlus hilft bei KoBral.Foto: Privat

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