Turner-Bund 1867 Andernach
Karate-Prüfung auf hohem Niveau
Andernach. Nach einer einjährigen Vorbereitungszeit (vier Trainingseinheiten pro Woche ) unterzogen sich die Karateka des Turner-Bundes 1867 Andernach der nächst höheren Dan(Meister)-Prüfung.
Die Vorbereitungszeit zu den Prüfungen erforderte für die einzelnen Teilnehmer einen deutlichen und erheblichen Mehraufwand an Trainingsstunden.
Die angehenden Prüflinge mussten ein ausgearbeitetes Konzept, einen ausreichenden Wissensstand, mehrere Pflicht- und frei wählbare Kata’s (Formen) und dazu deren Anwendung, Kombinationen und ein Großteil Selbstverteidigung (mit und ohne Waffe) vorweisen sowie demonstrieren können. Unter den Augen der Prüfungskommission, die sich aus dem Ersten Vorsitzenden, Hans-Jürgen Paluch vom TB Andernach, Rüdiger Schwinte, Bonn und Klaus Dingeldein, Mayen, zusammensetzte, stellten sich die Andernacher dem angestrebten Ziel.
Die an dem Tag zur höchsten Prüfung Angetretenen waren David Kubatzki (5. Dan), Rainer Masberg (4. Dan) und Petra Käfer (3. Dan). Sie alle gingen zwar wohlgerüstet, aber auch mit dem erforderlichen Quäntchen Aufregung, in den anvisierten Test. Unter den wachsamen Augen der Prüfer stellte sich bald heraus, dass vor allem die hochgraduierten Dan-Anwärter hervorragend vorbereitet waren. Sie konnten mit sauberen, vielfältigen und äußerst effizienten Techniken glänzen und bei der Prüfungskommission große Begeisterung hervorrufen. Die Andernacher zeigten Karate und Selbstverteidigung in höchster Vollendung. Keine der Techniken ließ eine Frage offen.
Alle gezeigten Prüfungsinhalte waren überaus präzise und sehr dynamisch. Nach über zwei Stunden konnten alle zum Leistungsnachweis angetretenen Karatesportler ihre Urkunde entgegen nehmen.
Der ruhigen Atmosphäre ist es mitunter zu verdanken, dass die gesamte Prüfung von Verletzungen frei geblieben ist. Mit den hohen Meister-Graden wurde die langjährige Ausdauer und der Fleiß beim Studium des Karate ebenso belohnt wie das ehrenamtliche Engagement für diese Kampfkunst.
