kfd-Frauen St. Albert unterstützen Flüchtlinge
„Kleinigkeiten“ sorgen wieder für Lebensfreude
Gaby Markert gab Einblicke in die Flüchtlingsarbeit des Caritasverbandes
Andernach. Regelmäßig am ersten Montag des Monats trifft sich der „Helferinnenkreis“ der kfd-Frauen von St. Albert im Thomas-Becket-Haus Andernach. Diesmal war auch Caritas-Mitarbeiterin Gaby Markert zu gast, um sich noch einmal für die Spende von 100 Euro im letzten Jahr zu bedanken. Dabei berichtete Gaby Markert der katholischen Frauengemeinschaft kfd - St. Albert Andernach, für welche Zwecke das Geld vom Psychosozialen Zentrum für Flüchtlinge „In Terra“ (PSZ), Fachdienst Migration, eingesetzt wurde. Bei Kaffee und Kuchen konnte sie in freundlicher Damenrunde ihre Arbeit mit Flüchtlingsfrauen darstellen und Hintergründe liefern: „Früher war es oft schwierig, die Fahrtkosten für die ja kostenlosen Therapiesitzungen aufzubringen. Heute fehlt oftmals das Geld für notwendige, aber nicht überlebensnotwendige Arzneimittel oder gesundheitliche ‚Hilfsmittel‘ wie Brillen, orthopädische Schuheinlagen oder logopädische Maßnahmen bei Flüchtlingskindern.“ Eine afghanische Flüchtlingsfrau hatte stressbedingt ihr Haupthaar verloren und brauchte dringend ein Haarpräparat, dessen Kosten aber Asylbewerbern nicht erstattet werden. Auch eine Brille für eine somalische Frau aus Andernach konnte mit der Spende beschafft werden. Es sind oft auch „Kleinigkeiten“ des Alltags, die stabilisierend wirken und traumatisierten Flüchtlingen wieder Sicherheit und Lebensfreude geben. Und Gaby Markert erzählte von einer Frau, die in Aserbeidschan Parfümfläschchen gesammelt hatte, ihren Besitz aber hinter sich lassen musste und sich diesen „Luxus“ in Deutschland einfach nicht mehr leisten kann. Für eine andere Frau aus dem Kosovo wäre ein VHS-Kurs zur Selbstverteidigung von Frauen wichtig.
Erneuter Geldsegen
Gaby Markert war völlig überrascht, als ihr Trudl Deimling und Rita Herz noch einmal 150 Euro überreichten, Geld, das während der Adventsfeier der kfd-Frauen von St. Albert gesammelt worden war. „Für mich und meine Arbeit ist es sehr schön, die Verbindung zur Kirchengemeinde ‚im Rücken‘ zu spüren, weil es gerade auch für unsere ‚Klientinnen‘ ganz unabhängig vom Geldbetrag eine wichtige Geste ist, wenn deutlich wird, dass hier Menschen leben, die sich mit ihnen verbunden fühlen“, betonte Gaby Markert.
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