Lokalsport | 14.03.2015

HSV Rhein-Nette Damenmannschaft

Knappe Niederlage und trotzdem zufrieden

HSV - VfL Hamm: 27:31 (13:13)

Die Spielerinnen gingen konzentriert in die Begegnung.

Andernach. Mit so einem Spiel hätte nach dem Hinspiel im letzten Jahr wohl keiner gerechnet. Über 60 Minuten war man auf Augenhöhe mit dem Gast und konnte die, im Hinspiel noch so effektive, Waffe des Tempogegenstoßes fast vollständig unterbinden. Das Rückzugsverhalten in diesem Spiel war das Beste, was die HSV Damen in dieser Saison zeigten. Das alles deutete sich aber auch schon unter der Woche beim Training an, auf dem die Beteiligung sehr hoch war und es möglich machte, noch einmal verschiedene Spielvariationen einzustudieren, die im Spiel erfolgreich umgesetzt wurden, genauso wie die taktischen Vorgaben des DTrainers Peter Geisen. Von Beginn der ersten Halbzeit an waren die HSV Damen voll da und haben es den Spielerinnen von Hamm schwer gemacht, ihr gewohntes Spiel aufzuziehen. Der HSV gelangen die ersten beiden Tore des Spiels. Zwar kam Hamm dann auch ins Spiel, jedoch blieb das Spiel ausgeglichen und in der ersten Halbzeit gelang es keiner Mannschaft sich auf mehr als zwei Tore abzusetzen und so ging es mit einem verdienten 13:13 in die Halbzeitpause. Häufig zeigten die HSV Damen in dieser Saison nach dem Seitenwechsel sehr schwache zehn Minuten, doch gegen Hamm sollte das Gegenteil der Fall sein. Man begann auch diese Halbzeit hoch konzentriert und blieb mit dem Gegner auf Augenhöhe. Erstmals konnte sich Hamm beim 18:22 deutlich absetzen und diesem Rückstand liefen die Gastgeberinnen dann bis zum Ende des Spiels hinterher. Jede Spielerin zeigte in diesem Spiel ihre individuellen Stärken. Jenny Siemann bewies ein tolles Auge für die besser positionierten Mitspielerinnen, wie zum Beispiel Sandra Mayer, die besonders über ihren Kampfgeist auffiel. Michelle Kurz überzeugte durch ihre schönen eins gegen eins Aktionen, die vor allem durch die gute und variantenreiche Spielführung von Katrin und Maren Maus möglich waren. Julia Filster und Meike Hartig glänzten mit tollen Toren vom Kreis. Mit knallhartem Torschuss und einer starken Abwehrleistung konnte Janine Bohlander sich zeigen und Katharina Körber fügte sich in die starke Leistung der Mannschaft mit wichtigem und taktischem Rückzugsverhalten ein. Tamara Rother mit super Paraden im Tor, Meike Fenz und Sabrina Reim als moralischer Rückhalt auf der Bank und nicht zuletzt die beiden Jugendspielerinnen Elisa Helf und Annalena Kreicher, die sich nahtlos einfügten, sorgten für die sehr vorzeigbare Leistung der Mannschaft an diesem Samstag. Nach dem Spiel war auch DTrainer Peter Geisen sehr zufrieden: „So macht es allen Beteiligten sehr viel Spaß. Ein kompletter hoch motivierter Kader und egal wer aufs Feld geschickt wurde, jeder war sofort 100 Prozent da, und jeder hat sich heute sein Lob verdient. Wir waren mit Hamm auf Augenhöhe und haben ihnen alles abverlangt. Die Laufbereitschaft war sehr gut, nur haben wir leider einige 100 Prozent Torchancen liegen gelassen und gegen Ende einige leichte Tore gefangen, sodass der Sieg für Hamm in Ordnung geht. Den Zuschauern wurde bis zum Schluss ein spannendes und temporeiches Spiel geboten und so Werbung für den Damenhandball gemacht.“ Tamara Rother, Meike Fenz, Jenny Siemann (1), Michelle Kurz (4), Sabrina Reim, Katrin Maus (3), Maren Maus (5), Meike Hartig (4), Julia Filster (3/1), Sandra Mayer (2), Katharina Körber (1), Janine Bohlander (3/2), Elisa Helf (1), Annalena Kreicher. Spielfilm:2:0, 2:4, 6:6, 9:7, 13:13 (Halbzeit), 13:15, 17:18, 18:22, 22:24, 27:31. Statistik:HSV Rhein-Nette 27 (5/3) : VfL Hamm 31 (3/2).

Die Spielerinnen gingen konzentriert in die Begegnung.

Die Spielerinnen gingen konzentriert in die Begegnung.

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