Allgemeine Berichte | 15.12.2014

Der 41. „Weihnachtsmarkt der Künstler“ im historischen Rathaus Andernach

Kunst als Jungbrunnen

Prof. Dr. Heijo Klein bei der Laudatio. Fred Doll

Andernach. „Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden. Diesen Spruch von Franz Kafka stellte Oberbürgermeister Achim Hütten in den Mittelpunkt bei der Eröffnung des diesjährigen „Weihnachtsmarktes der Künstler“. Immerhin konnte er dabei einige Künstler begrüßen - vor allem auch Fred Schäfer-Schellhammer, den Präsidenten der Künstlergruppe Pellenz - , die schon seit 41 Jahren mit Elan und Engagement diesen Weihnachtsmarkt gestalten. Hütten hatte mit diesem „Anti-Aging-Effekt“ nicht nur die Gestalter von Kunst, sondern auch die Betrachter, Besucher und nicht zuletzt auch die Käufer von Kunst im Blick.

Musikalisch umrahmt wurde die Vernissage vom DUO CON MOTO, von Sylvia und Johannes Mel-André mit virtuosen Klassik- und Jazzinterpretationen. Als Laudator fungierte Prof. Dr. Heijo Klein vom Institut für Kunstgeschichte der Universität Bonn, das mit der Künstlergruppe Pellenz und der Kunstakademie Rheinland regelmäßig kooperiert. Er beleuchtete in einem virtuellen Rundgang durch die Ausstellung die unterschiedlichen Stilrichtungen und Motive und betonte die Vielfalt als das Markenzeichen dieser Ausstellung. Bei den Motiven nehmen die Rheinlandschaften einen breiten Raum ein, ebenso die Stadt Andernach, aktuell und mit ihren römischen Wurzeln, und die hiesige Terra Vulcania. Da findet sich sich auch eine Pellenzlandschaft mit der Burg Wernerseck, daneben auch etliche Porträtbilder und abstrakte Farbkompositionen. Klein ging dabei auch jeweils kurz auf die einzelnen Künstler ein. Die Schirmherrschaft für diesen Weihnachtsmarkt hat Christoph Weitzel vom Vorstand der Kreissparkasse Mayen übernommen. Er betonte die unverzichtbare Rolle von Kunst für jeden Einzelnen und für die Lebensqualität der Region. Investionen in die Kunst, so Weitzel, seien Investionen in die Zukunft.

Der Weihnachtsmarkt der Künstler bietet allen Interessenten in den nächsten Tagen einen Raum der Besinnung und nicht zuletzt auch die Möglichkeit, ein Kunstwerk für den Gabentisch zu erwerben.

Prof. Dr. Heijo Klein bei der Laudatio. Foto: Fred Doll

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