Moesta und Wolf vor Ort: L 123 in desolatem Zustand
L 123 in desolatem Zustand – tragfähige Lösung für schwierige Hanglage gesucht
aus Andernach
Saffig. Die CDU-Landtagsabgeordnete Anette Moesta hat gemeinsam mit Staatssekretär Markus Wolf und der Saffiger Ortsbürgermeisterin Simone Röttgen die L 123 zwischen Saffig und Bassenheim in Augenschein genommen.
Markus Wolf ist seit dem 18. Mai Staatssekretär und wollte sich selbst ein Bild von der Situation vor Ort machen. Beim gemeinsamen Termin bestand schnell Einigkeit: Die L 123 befindet sich in diesem Abschnitt in einem desolaten Zustand. Hier besteht dringender Handlungsbedarf.
Gleichzeitig wurde deutlich, warum die Planung für eine grundlegende Erneuerung technisch besonders anspruchsvoll ist. Die Hanglage stellt eine erhebliche Herausforderung dar. Nach den bislang vorliegenden tiefen Bodenuntersuchungen ist eine dauerhafte Sicherung des Hanges technisch äußerst schwierig und erfordert eine entsprechend sorgfältige Planung, da es Probleme mit der Standsicherheit gibt.
„Der Zustand der Straße ist offensichtlich und für die Menschen, die diese Verbindung regelmäßig nutzen, seit Langem ein Ärgernis. Gleichzeitig hat uns Staatssekretär Wolf vor Ort erklärt, dass es hier nicht um eine einfache Deckensanierung geht. Die geologischen Verhältnisse und die notwendige Sicherung der Hanglage machen das Vorhaben anspruchsvoll“, erklärt Moesta.
Die Planung für die L 123 läuft bereits seit mehreren Jahren. Planungsleistungen wurden 2020 vergeben. Für Moesta ist deshalb wichtig, nun auf Grundlage der Untersuchungen die technisch machbare und dauerhaft sichere Lösung zu entwickeln. Ortsbürgermeisterin Röttgen appelliert an das Land eine möglichst baldige Lösung zu finden, da der Straßenzustand insbesondere bei Regen zu gefährlichen Situationen führt und den Bürgern jegliches Verständnis für diesen langen Planungsprozess fehlt. Eventuell sei es auch ein Zeichen in 2 Bauabschnitten zuarbeiten, damit die Nutzer sehen, es geht weiter.
Sie begrüßt ausdrücklich, dass Wolf sich so kurz nach Übernahme seines neuen Amtes persönlich mit der Situation befasst hat.
„Es ist gut, dass der Staatssekretär nicht nur Akten und Planungsunterlagen kennt, sondern sich selbst vor Ort ein Bild gemacht hat. Wir sind uns einig, dass der Zustand der Straße so nicht bleiben kann. Sicherheit hat bei der Lösung oberste Priorität. Jetzt müssen wir gemeinsam schauen, wie wir trotz der schwierigen technischen Voraussetzungen die Planung voranbringen und eine verlässliche Perspektive für die L 123 schaffen.“ so Moesta und Röttgen unisono.
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Moesta und Wolf vor Ort: L 123 in desolatem Zustand – tragfähige Lösung für schwierige Hanglage gesucht Foto: Simon Carranza