Politik | 07.09.2026, 08:39 Uhr

B256: Planungen für vierspurigen Ausbau werden weitergeführt

Staatssekretär Markus Wolf unterstreicht Bedeutung für Wirtschaftsregion und Pendler

Vor Ort zur B 256: Landtagsabgeordnete Anette Moesta, Staatssekretär Markus Wolf, Plaidts Ortsbürgermeister Peter Wilkes und IHK-Regionalgeschäftsführerin Andrea Stenz tauschten sich über den geplanten vierspurigen Ausbau der B 256 zwischen Plaidt und Andernach-Miesenheim aus.
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Plaidt. Gemeinsam mit dem Plaidter Ortsbürgermeister Peter Wilkes und der Regionalgeschäftsführerin der IHK, Andrea Stenz, hat sich die Landtagsabgeordnete Anette Moesta mit Staatssekretär Markus Wolf über den aktuellen Stand der Planungen zum vierspurigen Ausbau der B 256 zwischen Plaidt und Andernach-Miesenheim ausgetauscht.

Staatssekretär Wolf bekräftigte dabei die Notwendigkeit des Ausbaus insbesondere mit Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung der Region und die hohe Zahl der Pendlerinnen und Pendler. Nach aktuellem Stand soll das Land Rheinland-Pfalz den Entwurf noch in diesem Jahr mit dem Bundesverkehrsministerium besprechen. Dabei sollen die weiteren Schritte und eine mögliche Berücksichtigung des Vorhabens in der Verkehrsplanung des Bundes erörtert werden.

Andrea Stenz stellte aus Sicht der IHK noch einmal die wirtschaftliche Bedeutung einer leistungsfähigen B 256 für die gesamte Region heraus. Die Bundesstraße bildet eine wichtige Verbindung zwischen den Wirtschaftsstandorten auf beiden Seiten des Rheins. Über Neuwied stellt sie die Verbindung in Richtung A 3 her und ist zugleich eine wichtige Verkehrs- und Logistikachse zum Andernacher Hafen. Damit hat die Leistungsfähigkeit der B 256 auch für Unternehmen und Güterverkehre über die unmittelbare Pellenz hinaus Bedeutung.

„Die B 256 ist eine zentrale Verkehrsachse zwischen der Pellenz, Andernach und dem Neuwieder Becken. Für viele Menschen ist sie täglicher Arbeitsweg. Gleichzeitig verbindet sie wichtige Gewerbe- und Industriestandorte und schafft die Anbindung an überregionale Verkehrswege“, erklärt Moesta.

Ortsbürgermeister Peter Wilkes verwies insbesondere auf die Belastungen, die sich bereits heute im täglichen Verkehr zeigen. An der Plaidter Ampel komme es regelmäßig zu langen Wartezeiten und erheblichen Rückstaus, die sich in den Hauptverkehrszeiten bis in Richtung Kretz und Andernach erstrecken. Dies zeige ganz konkret, wie wichtig eine leistungsfähige Lösung für diesen Streckenabschnitt sei.

„Es war wichtig, die unterschiedlichen Perspektiven von Land, Kommune und Wirtschaft zusammenzubringen. Die Verbindung zur A 3, die Anbindung des Andernacher Hafens, die Wirtschaftsstandorte und nicht zuletzt die vielen Pendlerinnen und Pendler zeigen, dass es hier um eine Verkehrsachse von regionaler und überregionaler Bedeutung geht“, so Moesta abschließend.

[Pressemitteilung Anette Moesta MdL]

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