Namedyer Werth: Brandgefahr im Naturschutzgebiet
Lagerfeuer und Grillen sind streng verboten
Stadt und Wasserschutzpolizei verstärken die Kontrollen
Andernach. Partys, Lagerfeuer und Müll auf dem Namedyer Werth bereiten der Stadt gerade jetzt wieder große Probleme. Obwohl das Werth Naturschutzgebiet ist, halten sich viele nicht an die entsprechenden Verbote. Sie entzünden Feuer, grillen oder feiern auf den Stränden der Halbinsel. Gerade Lagerfeuer und Grillen sind dort sehr gefährlich – auch wenn nur kleine Alu-Einweggrills verwendet werden. Denn durch das trockene Totholz und die vielen Sträucher in diesem Bereich besteht eine hohe Brandgefahr. Die Stadt wird gemeinsam mit der Wasserschutzpolizei die Kontrollen auf dem Namedyer Werth aber auch entlang des Rheinufers verstärken. Zu groß ist die Gefahr, dass Brände entstehen oder die Natur verschandelt wird. Generell sind Grillen, offenes Feuer, Zelten und Müllentsorgung streng verboten. Wer sich nicht daran hält, muss mit einer Anzeige und empfindlichen Geldbußen rechnen.
Pressemitteilung der
Stadtverwaltung Andernach
