Kreisverkehr am „Bermudadreieck“ gemeinsam voranbringen
Land, Kreis und Kommune beraten über die nächsten Schritte
aus Andernach
<div>BELL. Der geplante Kreisverkehr am Kreuzungsbereich L 82/K 56, dem sogenannten „Bermudadreieck“, soll weiter vorangebracht werden. Bei einem Vor-Ort-Termin tauschte sich die Landtagsabgeordnete Anette Moesta mit Verkehrsstaatssekretär Markus Wolf, Ortsbürgermeister Stefan Zepp, Bürgermeister Jörg Lempertz, Ratsmitgliedern aus Bell sowie Vertreterinnen des Landkreises Mayen-Koblenz über den aktuellen Stand und die nächsten Schritte aus.</div><div>
</div><div>Im Jahr 2025 wurde die L 82 von der Anschlussstelle Wehr an der A 61 in Richtung Bell ausgebaut. Noch nicht realisiert wurde jedoch der bereits seit Jahrzehnten geplante Kreisverkehr vor der Ortsgemeinde Bell in Richtung Wehr und Maria Laach. Die Strecke wird nach Unfällen auf der A 61 häufig als Umleitungsstrecke genutzt. Der Kreuzungsbereich ist äußerst unübersichtlich.</div><div>
</div><div>Staatssekretär Wolf erläuterte die bisherigen Planungen und die Fragen der Finanzierung. Der Kreisverkehr ist weiterhin vorgesehen und wird als sinnvolle Lösung für den unübersichtlichen Kreuzungsbereich angesehen. Da sowohl die Landesstraße L 82 als auch die Kreisstraße K 56 betroffen sind, handelt es sich um ein gemeinsames Projekt von Land und Landkreis.</div><div>
</div><div>Im Mittelpunkt des Austauschs standen die weiteren Schritte zur Umsetzung. Dazu gehören insbesondere die Aufnahme des Projekts in den ab 2029 vorgesehenen nächsten Investitionsplan für die Landesstraßen, die Sicherstellung der Finanzierung sowie die Klärung der noch offenen Grundstücksfragen. Land, Landkreis und Kommune wollen dabei weiter eng zusammenarbeiten.</div><div>
</div><div>„Der Vor-Ort-Termin hat gezeigt, dass alle Beteiligten an einer guten Lösung interessiert sind. Der Kreisverkehr kann die Verkehrssituation an dieser Stelle deutlich verbessern. Jetzt kommt es darauf an, die noch offenen Fragen gemeinsam und lösungsorientiert zu klären“, erklärt Anette Moesta. „Ich werde das Projekt weiter begleiten und mich dafür einsetzen, dass wir Schritt für Schritt vorankommen.“</div><div>
</div><div>Moesta dankte besonders Ortsbürgermeister Stefan Zepp für seinen langjährigen Einsatz: „Stefan Zepp verfolgt das Projekt mit großer Beharrlichkeit und setzt sich mit Nachdruck für eine Verbesserung der Verkehrssituation in Bell ein“, so Moesta.</div><div>
</div><div>Für den Landkreis nahmen Abteilungsleiterin Tanja Stromberg und Christina Schneider aus dem Bereich Kreisstraßen an dem Austausch teil und sicherten die weitere Unterstützung für das für die Region wichtige Projekt zu.</div><div>
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Staatssekretär Markus Wolf informierte sich in Bell bei Ortsbürgermeister Stefan Zepp und Ratsmitgliedern über die Notwendigkeit der Maßnahme „Kreisverkehr L 82/K 56“. Foto: Simon Carrenza