Allgemeine Berichte | 16.02.2017

Caritas hat den betreuten Menschen im Blick

Leben wieder lebenswert machen

15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden in Andernach fit im Betreuungsrecht

Die 15 Teilnehmenden fanden es gut, im Kurs mehr über die umfangreichen Zuständigkeiten und Aufgaben eines Betreuers erfahren zu haben und so sein Handeln besser nachvollziehen zu können.privat

Andernach.Menschen beistehen und ihnen das Leben trotz Alter, Krankheit oder Behinderung lebenswert machen, das wollen Männer und Frauen, die sich in Andernach auf eine rechtliche Betreuung vorbereiten. So galt es, sich an vier Abenden Zeit zu nehmen und in das Bischof-Bernhard-Stein-Haus zur Caritas Andernach zu kommen. Unter der Anleitung von Claudia Götz, Diplom-Sozialarbeiterin und Vereinsbetreuerin beim Caritasverband, lernten die 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie sie Betreuten in Fragen der Gesundheitsfürsorge, beim Umgang mit Behörden, in der Vermögensverwaltung, bei Wohnungsangelegenheiten oder bei der Bestimmung des Aufenthalts helfen können. Claudia Götz: „Wir vermitteln Ehrenamtliche in eine Betreuungssituation. Betreuungssituationen sind in den Anforderungen unterschiedlich, je nachdem, ob nun ein älterer Mensch zu Hause oder im Heim lebt oder ob ein psychisch kranker junger Mensch zu betreuen ist.“ Rechtliche Betreuung ist eine anspruchsvolle Aufgabe, auf die im Kurs mit plastischen Fallbeispielen vorbereitet wird, damit die Teilnehmer ein Gefühl für die richtige Entscheidung entwickeln. Es sind die alltäglichen Dinge des Lebens – wie Briefe an Behörden oder andere organisatorische Angelegenheiten – die bei der Betreuung alter, kranker oder behinderter Menschen im Vordergrund stehen. Bei der schwierigen Aufgabe ist es gut, dass jeder sein eigenes Rüstzeug bereits mitbringt. Den Damen und Herren wurde die mögliche Herausforderung einer Betreuung bewusst, wobei sich einige überlegten, selbst eine ehrenamtliche Betreuung zu übernehmen. Die Vermittlung und anschließende Begleitung kann durch den Betreuungsverein erfolgen. Die Teilnehmenden fanden es gut, im Kurs mehr über die umfangreichen Zuständigkeiten und Aufgaben eines Betreuers erfahren zu haben und so sein Handeln besser nachvollziehen zu können. Dabei wurden selbst schwierigste rechtliche Zusammenhänge verständlich auf anschauliche Weise erklärt. Zum Abschluss händigte Dienststellenleiterin Margret Marxen-Ney die Zertifikate aus und dankte allen für ihr Engagement: „Ich würde mich freuen, wenn Sie im Verein mitarbeiten, denn ein Verein lebt durch seine Mitglieder. Bitte sagen sie es auch weiter.“ Alle, die sich für die Aufgabe als rechtlicher Betreuer interessieren, sollten sich mit dem Betreuungsverein des Caritasverbandes in Andernach in Verbindung setzen. Jedermann kann den Betreuungsverein in Notlagen oder bei Fragen zur Betreuung – vorsorgende Verfügungen, Vollmacht – kontaktieren: Claudia Götz, Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V., Fachdienst Rechtliche Betreuung, Bischof-Bernhard-Stein-Haus, Ludwig-Hillesheim-Straße 3 in Andernach, Tel. (0 26 32) 2 50 20 Weitere Infos zum Betreuungsverein der Caritas und dessen Veranstaltungen finden sich im „Fortbildungsprogramm 1. Halbjahr 2017“ und können auf der Homepage eingesehen werden: www.caritas-rhein-mosel-ahr.de.

Die 15 Teilnehmenden fanden es gut, im Kurs mehr über die umfangreichen Zuständigkeiten und Aufgaben eines Betreuers erfahren zu haben und so sein Handeln besser nachvollziehen zu können.Foto: privat

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