Allgemeine Berichte | 16.09.2026, 10:08 Uhr

JUZ als Teil des besonderen Kunstprojekts „Ich stehe hier“

Mädchen*arbeit setzt ein Zeichen für Sichtbarkeit und Vielfalt von Frauen

Anlässlich der Beteiligung des Jugendzentrums fand ein gemeinsamer Fototermin mit Oberbürgermeister Christian Greiner und der Schirmherrin Anna Greiner sowie der Künstlerin Elisabeth Caspar (rechts außen), Bürgermeister Claus Peitz und der stellvertretenden Leiterin des Jugendamtes, Katrin Merks, sowie der stellvertretenden Gleichstellungsbeauftragten der Stadt, Lisa Scharrenbach, (links außen) statt. Mit dabei waren auch Vertreterinnen der Katholischen Bildungsstätte Andernach sowie Eva Scharenberg, zuständig für die Mädchen*arbeit im Jugendzentrum, und Mädchen aus dem Jugendzentrum Andernach (vorne Mitte).
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Andernach. In Andernach entsteht derzeit ein besonderes gemeinsames Kunstwerk: Unter dem Titel „Ich stehe hier“ gestalten Frauen unterschiedlicher Generationen, Lebenswelten und Hintergründe großformatige Silhouetten. Aus den einzelnen Arbeiten wächst nach und nach ein gemeinsames Zeichen für Präsenz, Vielfalt, Zugehörigkeit und Verbindung von Frauen.

Vorgestellt wurde das Kunstprojekt im Rahmen der diesjährigen Kulturnacht. Schirmherrin des Projekts ist Anna Greiner, Ehefrau des Oberbürgermeisters der Stadt Andernach und Stadtratsmitglied (FWG). Auch die Stadt unterstützt das Projekt und beteiligt sich mit dem städtischen Jugendzentrum (JUZ) daran. Im Bereich der Mädchen*arbeit entstand dort ein eigener Beitrag: Die Jugendlichen gestalteten ein Banner auf Mesh, das Teil des Gesamtkunstwerks wird.

„Sichtbarkeit ist ein wichtiger Teil gesellschaftlicher Teilhabe. Frauen und Mädchen sollen mit ihren Perspektiven, Geschichten und ihrer Lebensrealität Raum in unserer Stadt finden und sichtbar sein“, betont Oberbürgermeister Christian Greiner. „Das Projekt ‚Ich stehe hier‘ macht auf künstlerische Weise deutlich, wie vielfältig unsere Stadtgesellschaft ist – und wie aus vielen einzelnen Stimmen und Perspektiven etwas Gemeinsames entstehen kann.“

Umgesetzt wird das Projekt in Zusammenarbeit mit der Katholischen Familienbildungsstätte Andernach. Künstlerin, Elisabeth Caspar, unterstützt den künstlerischen Entstehungsprozess und arbeitet mit den beteiligten Gruppen. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur das fertige Kunstwerk, sondern auch der gemeinsame kreative Prozess.

Auch das städtische Jugendzentrum nutzt das Projekt, um die Perspektiven von Mädchen und jungen Frauen sichtbar zu machen. Die Beteiligung im Rahmen der Mädchen*arbeit knüpft damit unmittelbar an die Ziele des Jugendzentrums an: jungen Menschen Raum für eigene Ideen und Ausdrucksmöglichkeiten zu geben und ihre Stimmen in der Stadtgesellschaft wahrnehmbar zu machen.

Das entstehende Gesamtkunstwerk wird nach Abschluss der einzelnen Beiträge am Zaun des ehemaligen Sportplatzes an der Koblenzer Straße in Andernach angebracht. Dort wird das Kunstwerk für einige Zeit öffentlich zu sehen sein.

Mit „Ich stehe hier“ wird damit nicht nur ein großformatiges Kunstwerk geschaffen. Die vielen einzelnen Silhouetten stehen zugleich für die Menschen, die eine Stadtgesellschaft ausmachen: unterschiedlich, eigenständig und doch miteinander verbunden. Das Projekt lädt dazu ein, genau hinzusehen – und die Frauen und Mädchen, die Andernach prägen, sichtbar werden zu lassen.

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Anlässlich der Beteiligung des Jugendzentrums fand ein gemeinsamer Fototermin mit Oberbürgermeister Christian Greiner und der Schirmherrin Anna Greiner sowie der Künstlerin Elisabeth Caspar (rechts außen), Bürgermeister Claus Peitz und der stellvertretenden Leiterin des Jugendamtes, Katrin Merks, sowie der stellvertretenden Gleichstellungsbeauftragten der Stadt, Lisa Scharrenbach, (links außen) statt. Mit dabei waren auch Vertreterinnen der Katholischen Bildungsstätte Andernach sowie Eva Scharenberg, zuständig für die Mädchen*arbeit im Jugendzentrum, und Mädchen aus dem Jugendzentrum Andernach (vorne Mitte).

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