Allgemeine Berichte | 16.09.2026, 09:38 Uhr

Schöpfungsgottesdienst Tiere

Ökumenischer Schöpfungsgottesdienst mit Tieren in Andernach

Hintere Reihe v.l.n.r. Pfarrerin Lisa Schröder, Annette Weiß, Pfarrer Hans-Werner Schlenzig, Eva Schütze
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Andernach. Alle Mitgliedskirchen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Andernach feierten in der gut besuchten Christuskirche einen Schöpfungsgottesdienst mit Tieren. Der Leitgedanke aus dem Buch Hiob war „Hast du erkannt, wie weit die Erde ist?“ Wie in jedem Jahr hat der Mundartsänger Manfred Pohlmann den Gottesdienst zur Freude der Besucherinnen und Besucher mitgestaltet.

Pfarrerin Lisa Schroeder verglich in ihrer Predigt die Aussagen des Hiob-Buches mit einigen Aussagen des Geographen aus dem „Kleinen Prinzen“ von Antoine de Saint-Exupéry, der von seinem Schreibtisch aus festhalten will, was diese Welt ausmacht. Das zeigt deutlich, dass der Geograph genau wie Hiob einsehen muss, dass wir Geschöpfe sind und nicht Schöpfer. Wir Menschen können nur staunen über alles Geschaffene, die unbelebte und die belebte Welt mit ihren Pflanzen und unseren Mitgeschöpfen, den Tieren.

In den Fürbitten wurde für alle gebetet, sich für die Bewahrung der Schöpfung einzusetzen, auch für diejenigen, die Raubbau an der Natur begehen und das Aussterben von Tier- und Pflanzenarten verantworten. Am Schluss des Gottesdienstes wurde um Gottes Segen gebeten für Mensch und Tier, Blume und Wald, Himmel und Erde. Im Anschluss konnten sich die Besucherinnen und Besucher im Gemeinderaum bei Kaffee und Gebäck über die Aussagen der gemeinsamen Feier austauschen und sich über ihre eigenen Gedanken unterhalten.

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Hintere Reihe v.l.n.r. Pfarrerin Lisa Schröder, Annette Weiß, Pfarrer Hans-Werner Schlenzig, Eva Schütze Foto: Jona Sassenhagen

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