Seniorenkreis der Kolpingsfamilie Andernach
Maiausflug führte ins Kasbachtal
Ein ereignisreiches Programm konnte die Teilnehmer des Tagesausflugs begeistern
Region. Fester Punkt im Jahresprogramm des Seniorenkreises der Kolpingsfamilie Andernach ist im Wonnemonat Mai ein Ausflug zu einem interessanten Ziel in der näheren oder weiteren Umgebung. In diesem Jahr fiel die Wahl auf das Kasbachtal bei Linz und die „Alte Brauerei“ auf dem Gelände der ehemaligen Steffens-Brauerei. Pünktlich am frühen Vormittag startete der Reisebus zur Fahrt über die Rheinbrücke nach Neuwied und über Leutesdorf nach Linz und von dort in das nahe gelegene erste Ziel des Tages. Bei strahlend blauem Himmel konnten die Teilnehmer das frische Grün der Bäume und Pflanzen in sich aufnehmen und die Fahrt entlang des Rheins genießen. Zur Einstimmung in den Tag wurde das Gedicht „Der Mai“ von Erich Kästner verlesen.
Das Ambiente der „Alten Brauerei“ versetzte die Reisenden in das vergangene Jahrhundert, enthält das Museum neben Deutschlands größter Sammlung von Original-Emaille-Schildern auch eine umfangreiche Nostalgiesammlung, zum Beispiel den alten Küchenherd mit Kochbereich und dem bekannten Warmwasser-Schiffchen. Das „Kolonialwarengeschäft“ erinnert an die Tante-Emma-Läden und lässt staunen über Dinge und Namen aus fast vergessenen Zeiten. Natürlich ist ein frisch gezapftes naturtrübes oder helles Bier in einer Brauerei ein Muss neben einer Schweinshaxe und anderen leckeren Gerichten.
Viel zu schnell verging die Zeit und es hieß Abschied nehmen von den zahlreichen Oldtimer-Traktoren im Außengelände bei dem botanischen Biergarten. Nächstes Ziel war Linz, die „Bunte Stadt am Rhein“ mit ihrer liebevoll gepflegten Altstadt, die um 1320 die Stadtrechte erhielt und mit Andernach wegen des Rheinzolls in der Fehde lag. Daran erinnert noch die Sage der Bäckerjungen von Andernach. Das frühlingshafte Wetter lud natürlich ein, nach einem Stadtbummel die zahlreich vorhandenen Kaffees und gastronomischen Betriebe aufzusuchen und in der Fußgängerzone und auf den Plätzen einzukehren.
Kurz danach war das letzte Ziel erreicht, die Nachbargemeinde Leutesdorf auf der anderen Rheinseite. Hier kehrte die Gesellschaft zum gemütlichen Ausklang in einem Winzerlokal ein. Bei einem kräftigenden Imbiss und leckerem Leutesdorfer Wein konnte unter maßgeblicher Unterstützung durch Kolpingsmitglied Heinz Meuer mit seinem Schifferklavier so manches Wein-, Wander- und Volkslied geschmettert werden. Höhepunkt war die Kürung der Maikönigin und des Maibocks der Kolpingsfamilie. Die Wahl fiel auf Maria Spitzley und Hans Breuch, die diese Ehrung annahmen und ihren Pflichten gerne nachkamen.
Gut gelaunt und vollgepackt mit neuen Eindrücken erreichte die Gesellschaft noch vor der Abenddämmerung den „Heimathafen“ Andernach. Josef Nonn als Leiter des Seniorenkreises verabschiedete die gut gelaunte Truppe in die Quartiere mit der Bitte um Teilnahme an den nachfolgenden Veranstaltungen.
