1. Sitzung des Kulturausschusses
Michaelskapelle war Thema
Keine finanzielle Sanierungsbeteiligung der Stadt aber „Impulsgebung“
Andernach. Die Michaelskapelle stand auf der Agenda der ersten Sitzung des Kulturausschusses. Dies hatte der CDU-Stadtverband beantragt. Die um 1220 erbaute spätromanische Kapelle, die im Bereich des Schulzentrums steht und sich im Eigentum der Pfarrei St. Albert befindet, hat seit Jahrzehnten einen dringenden Sanierungsbedarf.
Feuchtigkeit durchdringt das alte Gemäuer, Scheiben sind beschädigt, die Eingangstür beschmiert.
Der Zustand des herausragenden Bauwerks ist insgesamt sehr beklagenswert, doch aus finanziellen Gründen ging die Kirchengemeinde eine Sanierung des Sakralbaus bisher nicht an. Stadt und Land verhielten sich bisher zurückhaltend bezüglich einer Beteiligung an den nicht unerheblichen Kosten. Nun kommt Bewegung in die Sache.
Konsens bestand im Kulturausschuss darüber, dass sich die Stadt an einer Sanierung der Kapelle finanziell nicht beteiligen wird.
Jedoch beabsichtigt die Stadtverwaltung mit dem Kulturausschuss sozusagen als „Impulsgeber“ zu wirken und u.a. Verantwortliche der Pfarrei, des Schulzentrums und der Kreisverwaltung zu einem „Runden Tisch“ einzuladen.
In diesem Kreis sollen dann finanzielle Möglichkeiten für eine Sanierung (denkbar ist auch ein Förderverein) und eventuell ein Nutzungskonzept für die alte Kapelle überlegt werden.
