Erfolgreiche Sozialaktion der Firmlinge zugunsten des ambulanten Kinderhospizes
„Miesenheimer Firmlinge haben ein Herz für andere Kinder“
Andernach. Einen Scheck über den stolzen Betrag von 456,59 Euro könnten die Firmlinge der Kirchengemeinde St. Kastor Andernach-Miesenheim bei Ihrem Besuch auf der Geschäftsstelle des ambulanten Kinderhospizes Koblenz überreichen. Im Rahmen der Firmvorbereitung hatten sie für die gesamte Pfarreiengemeinschaft Plaidt eine Vorabendmesse als Jugendgottesdienst gestaltet und im Anschluss an den Gottesdienstbesuchern leckeren, selbst gebackenen Kuchen für den Sonntagnachmittagskaffee zum Kauf angeboten. Bei Ihrem Besuch in Koblenz erzählte Frau Masendorf, Mitarbeiterin im Kinderhospiz den Jugendlichen über die Arbeit der überwiegend Ehrenamtlichen engagierten Mitarbeiter. Das ambulante Kinderhospiz bietet auf vielfältige Weise psychosoziale Unterstützung für Familien - unabhängig von Nationalität und Konfession - in denen ein Kind aufgrund einer unheilbaren Erkrankung oder Behinderung eine begrenzte Lebenserwartung hat. Das kann die konkrete Hilfe vor Ort in der Familie genauso sein, wie die Organisation Durchführung von gemeinsamen Aktivitäten für die Familien. Die Mitarbeiter des Hospizes begleiten die Familien, wenn gewünscht, von Beginn der Diagnose bis über den Tod hinaus. Durch ihren Einsatz möchten sie zu einer höchstmöglichen Lebensqualität für die betroffenen Kinder und ihrer Familien beitragen. Sie möchten ermöglichen, dass Kinder bis zuletzt ein für sie lebenswertes Leben führen können, und zu Hause, in der ihnen vertrauten Umgebung, sterben können. Frau Masendorf berichtete auch, dass die überwiegend ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter in einer einjährigen Schulung sorgfältig auf ihre Einsätze in den Familien vorbereitet werden. Am Schluss des Besuches ließ sie das Abschiedsbuch herumgehen, indem die Mitarbeiter für jedes verstorbene Kind einige persönliche Seiten gestalten. Sichtlich beeindruckt schauten sich die Jugendlichen dieses Abschiedsbuch ausführlich an. Ein Firmling erzählte am Abend zu Hause Ihren Eltern von dem Besuch und sagte treffend: „Heute über die Arbeit des ambulanten Kinderhospizes zu erfahren war fröhlich und traurig zugleich.“
