Verbandsgemeinde Pellenz hat die ersten Ehrenamtskarten verliehen
Mitglieder der Cura Plaidt e.V. ausgezeichnet
Andernach. Bürgermeister Klaus Bell hat kürzlich im Rathaus der Verbandsgemeinde Pellenz die ersten Ehrenamtskarten an Ulrike Bartz, Christa Henzgen, Elke Mürtz und Rudolf Mürtz von der Cura Plaidt e.V. verliehen. „Sie soll in erster Linie ein Zeichen des Dankes und der Anerkennung für ihr langjähriges und intensives bürgerschaftliches Engagement darstellen“, so der VG-Bürgermeister. „Wir in der Pellenz sind stolz auf solche Mitbürgerinnen und Mitbürger und freuen uns sehr, dass die Würdigung ihrer Arbeit durch die Aushändigung der Ehrenamtskarte zum Ausdruck kommt“, beglückwünscht Bell die „Ehrenamtler“. Der Verein „Cura Plaidt e.V.“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, Einwohnerinnen und Einwohnern aus Plaidt, die unverschuldet in Not geraten sind, schnell und unbürokratisch zu helfen. Damit soll gewährleistet werden, im unmittelbaren Lebensumfeld, direkt und ohne Umwege Notlagen zu lindern. Die Inhaber der Ehrenamtskarte bekommen Vergünstigungen bei ausgewählten kommunalen Einrichtungen. In der Verbandsgemeinde Pellenz beteiligen sich bisher die Ortschaften Plaidt, Kruft und Saffig an der Ehrenamtskarte. So erhalten die Besitzer der Karte beispielsweise vergünstigten Eintritt ins Vulkanpark-Infozentrum Rauschermühle, 20 Prozent Ermäßigung bei Eintritt im Freibad Pellenz, sowie 20 Prozent auf die Kursgebühren der VHS Plaidt. Außerdem erhalten sie 10 Prozent Nachlass beim Kauf eines Buches bei der Ortsgemeinde Kruft. Die Karte ist jedoch nicht regional begrenzt, sondern landesweit gültig. So können Inhaber dieser Ehrenamtskarte eine Vielzahl von Vergünstigungen, unter anderem, in Kultur-, Sport und Freizeiteinrichtungen in ganz Rheinland-Pfalz erhalten. „Die vielen Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, leisten einen großen Beitrag für die Gemeinschaft und für den Zusammenhalt in unserer Pellenz. Dabei investieren sie ein hohes Maß an Zeit und erbringen somit einen wichtigen Beitrag für ein lebenswertes Umfeld, dass keinesfalls als selbstverständlich angesehen werden kann“, betont Bell. Um solche besonders engagierten Menschen zu würdigen, hat das Land Rheinland-Pfalz die Ehrenamtskarte ins Leben gerufen. Unter klar definierten Voraussetzungen wird diese Karte auf Antrag ausgegeben. Die Ehrenamtskarte erhält, wer mindestens 16 Jahre alt ist, sich durchschnittlich mindestens fünf Stunden pro Woche bzw. 250 Stunden im Jahr ehrenamtlich engagiert und dafür keine pauschale Entschädigung erhält. Die freiwillige Tätigkeit kann auch bei unterschiedlichen Trägern erfolgen. Die von der Staatskanzlei ausgestellte Karte ist auf zwei Jahre befristet und kann dann erneut beantragt werden. Da die Ehrenamtskarte besonders von Vergünstigungen lebt, appelliert Bürgermeister Klaus Bell an interessierte Unternehmen, Einzelhändler und Gastronomen, das ehrenamtliche Engagement als Vergünstigungspartner zu unterstützen. Der Kreativität seien hier kaum Grenzen gesetzt.
