Franz-Josef Strieder veröffentlicht neues Buch mit dem Titel „Heimkehr“
„Monsignore der Herzen“ erzählt seine eigene spannende Geschichte
Kell. Franz-Josef Strieder aus Andernach-Kell erzählt in seinem neuen kleinen Buch, dass es ihm nach seiner Heimkehr aus der Gefangenschaft infolge des Zweiten Weltkrieges 1945 schon lange ein großes Anliegen gewesen ist, seine eigene spannende Geschichte und die seiner drei Brüder Peter, Muni und Köbi schriftlich festzuhalten – besonders für seine große Familie und all seine Freunde.
Noch immer ist er tief bewegt und dankbar, dass die vier Strieder-Brüder damals zwar abgemagert, aber doch heil aus dem Krieg zu ihrer verwitweten Mutter nach München heimkehren durften. Dass dieses kleine Buch nun genau 75 Jahre nach Kriegsende erscheint, ist eher zufällig.
Franz Strieder, Jahrgang 1927, ist zwar Münchner, doch durch seine Ausbildung kam er vor über 40 Jahren nach Andernach-Kell, um von 1977 bis 2019 in Bad Tönisstein und Bad Neuenahr als Seelsorger und Therapeut zu arbeiten, und wurde so auch hier heimisch.
Bekannt wurde Franz Strieder auch durch viele Fachartikel, seine Bücher „Tönissteiner Vorträge“ (2007) und „Nonnenwerther Seminare“ (2005) sowie seine Seminare, Exerzitien und Treffen für und mit ehemaligen Patienten. 2010 erzählte er sehr lebendig und humorvoll in einem kleinen Buch vieles über seine „Kindheit in Schwabing“.
Im Mai 2017 feierte er in Kell seinen 90. Geburtstag und sein eisernes Priesterjubiläum. In dem Festgottesdienst ernannte ihn Pfarrer Stefan Dumont zum „Monsignore der Herzen“. Noch immer ist er als Priester und Seelsorger in Kell aktiv.
Das kleine Buch „Heimkehr“ ist zwar nicht über den Buchhandel erhältlich, kann aber bei Maria K. Krüppel (Karolingerstraße 3, Andernach) vorbestellt und erworben werden.
