Wirtschaft | 21.11.2015

-Anzeige- Dr. Michael Nickel neuer Ärztlicher Direktor des St. Nikolaus-Stiftshospitals Andernach

Nachfolge von Prof. Dr. Armin Steinmetz angetreten

„Eine Ära geht zu Ende, eine andere beginnt.“ Der neue Ärztliche Direktor wurde feierlich im Amt begrüßt: (v.l.) Frank Mertes, stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrats der Stiftung St. Nikolaus-Stiftshospital, Geschäftsführerin Cornelia Kaltenborn, Dr. Michael Nickel, Prof. Dr. Armin Steinmetz, Pflegemanagerin Patrycja Gwozdz. privat

Andernach. Dr. Michael Nickel wurde nun offiziell als Ärztlicher Direktor des St. Nikolaus-Stiftshospitals im Rahmen einer Feierstunde begrüßt. Der Chefarzt der Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin übernimmt das Amt von Prof. Dr. Armin Steinmetz, der zehn Jahre lang Ärztlicher Direktor des Andernacher Krankenhauses war - Prof. Steinmetz wird künftig in der Funktion des Stellvertretenden Ärztlichen Direktors mit seinem Fachwissen und seiner beruflichen Erfahrung dem Haus erhalten bleiben. „Eine Ära geht zu Ende, eine andere beginnt“, sagte Cornelia Kaltenborn, Geschäftsführerin der St. Nikolaus-Stiftshospital GmbH. Sie wünschte Dr. Nickel „Glück und Gottes Segen, stets besonnene Entscheidungen und einen ausgewogenen Dialog“. Die Geschäftsführerin weiß, dass sein neues Amt einen erheblichen größeren Zeitaufwand bedeutet; der Ärztliche Direktor ist als Entscheidungsträger maßgeblich an einer „spannenden Zeit“ beteiligt mit angelaufenen und geplanten Bauprojekten, Neuregelungen und Veränderungen im Gesundheitswesen. Cornelia Kaltenborn attestierte Prof. Dr. Steinmetz, er habe „mit Ruhe und Besonnenheit“ agiert. In den vergangenen zehn Jahren war er an vielen Projekten beteiligt und hatte nicht zuletzt seinen Anteil daran, einen wertschätzenden Umgang zu implementieren. Die Geschäftsführerin dankte ihm für eine vertrauensvolle und stets harmonische Zusammenarbeit. „Sie waren mir immer ein guter Ratgeber.“

„Dass es geht, sieht man hier“

Frank Mertes, stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrats der Stiftung St. Nikolaus-Stiftshospital, weiß, dass im Geschehen eines Krankenhauses viel von der ärztlichen Führung abhängt. „Wir wissen, was Sie geleistet haben“, bescheinigte er Prof. Dr. Steinmetz. Dass dieser nun Stellvertreter seines Nachfolgers werde, sei „alles andere als selbstverständlich“. Auf die Zusammenarbeit mit Dr. Nickel „ freuen wir uns“. Professor Steinmetz legte sein ärztliches Denken dar: Der Arzt sei kein Dienstleister, der Patient „kein Kunde“, sondern ein Mensch, der auf Hilfe angewiesen sei. Dennoch weiß er, dass ein Krankenhausbetrieb ohne ökonomisches Denken nicht möglich ist. „Die Medizin hat Valenzen, ökonomisch sinnvoll zu arbeiten und gleichzeitig die Patienten sehr gut zu behandeln.“ Für die Zukunft des St. Nikolaus-Stiftshospitals ist er zuversichtlich: „Es muss eine gute Mischung aus ökonomisch und ärztlich sinnvollem Handeln geben. Dass es geht, sieht man hier.“

Wertschätzende Kommunikation

Dr. Michael Nickel spürt „ viel positive Energie im Krankenhausmanagement“. Dass sein Vorgänger weiter als Stellvertreter zur Verfügung steht, sieht er als „wichtigen Beitrag für die Kontinuität in der Entwicklung des Hauses“. Dr. Nickel will als Ärztlicher Direktor Schnittstellen pflegen („Spezialisten müssen konstruktiv zusammenarbeiten“) und strebt eine weitere Verbesserung der patientenorientierten Prozesse an. Das bedeutet einen Ausbau der Qualitätssicherung. Zu den weiteren Schwerpunkten seiner Arbeit in der neuen Funktion zählt der Arzt aber auch eine „wertschätzende Kommunikation“. Mit Ressourcen will Michael Nickel „sorgsam umgehen“ und die „Probleme der Zukunft anpacken“.

St. Nikolaus-Stiftshospital

Andernach

„Eine Ära geht zu Ende, eine andere beginnt.“ Der neue Ärztliche Direktor wurde feierlich im Amt begrüßt: (v.l.) Frank Mertes, stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrats der Stiftung St. Nikolaus-Stiftshospital, Geschäftsführerin Cornelia Kaltenborn, Dr. Michael Nickel, Prof. Dr. Armin Steinmetz, Pflegemanagerin Patrycja Gwozdz. Foto: privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Lena: Diversität ist wichtig: Der Wolf reguliert Überpopulationen ( z.B. Schwarzwild, Rehwild). Für schlecht geschützte Herdentiere sind die Besitzer verantwortlich.
  • Peter 1: Trotzdem ist der Wolf hier vollkommen überflüssig.
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
  • Michael Geiger, 56337 Eitelborn: Michael Geiger, Leider kann ich die Losnummern aus der Ziehung vom 28.03.26 im Globus Bubenheim nicht finden.. Warum nicht
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
Kleinanzeigen
Koblenz blüht
Rund ums Hause Mayen/Mendig
Anlagenmechaniker
Hasenhoppeln & Heimatshoppen
Tag der offenen Tür
Innovatives rund um Andernach
Stellenanzeige mehrere Stellen
Anzeige KW 14
Empfohlene Artikel
Am vergangenen Samstag und Sonntag fand bei BMG Wohnmobile im Kräwerweg wieder die große traditionelle Frühjahrsmesse statt. Foto: WAMFO.DE
18

Andernach. Am vergangenen Samstag und Sonntag fand bei BMG Wohnmobile im Kräwerweg wieder die große traditionelle Frühjahrsmesse statt. Gleichzeitig wurde auch das 10-jährige Jubiläum gefeiert. Liebhaber von Wohnwagen und Wohnmobilen kamen voll auf ihre Kosten. Auf dem großzügigen Firmengelände gab es neben den gebrauchten Fahrzeugen, auch die Palette der Mietfahrzeuge 2026 von den Marken LMC und Forster zu sehen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Verkehrssituation an der Aloisius-Grundschule stresst die Anwohnerschaft. Foto: ROB
2270

Immer wieder kommt es zu kritischen „Manövern“: Auch die Stadtverwaltung sieht zunehmende Belastung:

HeimatCheck: Ahrweiler: Eltern-Taxis stressen alle

Ahrweiler. Seit mehreren Jahren steht die Aloisius-Grundschule vor einer wachsenden Herausforderung: dem zunehmenden Verkehrsaufkommen durch sogenannte „Elterntaxis“. Leser von BLICK aktuell berichten, dass sich die Situation trotz wiederholter Hinweise und Appelle bislang nicht verbessert habe. Insbesondere zu den morgendlichen Bringzeiten sowie am Mittag beim Abholen der Kinder kommt es regelmäßig zu kritischen Verkehrssituationen rund um das Schulgelände.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Adobe Stock
132

Bonn. Am kommenden Samstag (04.04.2026) findet in Beuel und in der Bonner Innenstadt der „Bonner Ostermarsch 2026“ statt. Zu dieser Friedensdemonstration erwarten die Veranstalter rund 500 Teilnehmende. Die Versammlung beginnt um 13:00 Uhr auf dem Mirecourtplatz am Beueler Rheinufer. Von dort aus ist folgender Aufzugsweg vorgesehen:

Weiterlesen

Monatliche Anzeige
Dauerauftrag
Rund ums Haus
Kreishandwerkerschaft
Holz Loth-Entsorgung
Rund ums Haus
Innovatives rund um Andernach
Oster-Anzeige
Auftrag, Nr. AF2025.000354.0, April 2026
Schulze Klima -Image
fit für`s Alter?
Container Anzeige
Anzeigenauftrag FMP-1P9L0-AD-351131
Koblenz blüht // Frohe Ostern 2026
PR-Anzeige
Dauerauftrag 2026
Titelanzeige
Osteraktion