Allgemeine Berichte | 13.02.2015

Pfarrei St. Peter und St. Bartholomäus Namedy

Närrischer Frauenkaffee

Die närrischen Frauen genossen ein tolles und abwechslungsreiches Programm.privat

Namedy. Unter dem Motto „Rheinische Lieder, schöne Frauen beim Wein“ feierten die Frauengemeinschaften von St. Peter und St. Bartholomäus Namedy gemeinsam ihren Karnevalsnachmittag im Saal von St. Peter. Zum Einzug der Vorstandsfrauen spielte der Haus- und Hofmusiker Heinz Meurer bekannte Rhein- und Weinlieder und brachte somit alle Frauen in Schwung. Den Prolog zu Beginn hielt wie immer Liselotte Buchinger-Radberger, die auch durch den närrischen Nachmittag führte.

Der erste Vortrag rief den Ausflug nach Simmern zu Pastor Lutz Schultz nochmals in Erinnerung. Es war eine Reise mit Hindernissen gewesen, die von Ilse Weber witzig und zutreffend in Erinnerung gerufen wurde. Anschließend zeigten Rosemarie Hommen und Trude Krischer in einem Zwiegespräch als Frau Habitscheck und Frau Novotka auf, was so alles missverstanden werden kann. „Die Quotenfrau“, vorgetragen von Ute Faßbender, nahm mit mahnenden Worten die Kirchenfürsten aufs Korn. Als Nächstes stand die „Tupper-Party“ auf dem Programm. Sechs Frauen freuten sich riesig über einen interessierten Mann in ihrer Mitte. Mit einem Potpourri der guten Laune brachte Heinz Meurer die ganze närrische Gesellschaft wieder in Schwung. Danach kam Luzia Waszewski mit dem Vortrag „Der Kaplan als Selbstversorger“. In ihrer unnachahmlichen Art brachte sie alle Anwesenden zum Lachen, was mit einem riesigen Applaus belohnt wurde. Einer der wenigen männlichen Teilnehmer war der neue Pastor Stefan Dumont. Er wurde von Ute Faßbender und Liselotte Buchinger-Radberger als „Bäckerjungen-Azubi“ eingekleidet. Danach bestand er mit Bravour die Aufgabe, das Lied „Kein Wort so schön wie Andernach“ im Dialekt zu singen. „Oma Mette“, vorgetragen von Helga König, wünschte sich zum 100. Geburtstag noch ma einen jungen Mann im Bett. Dafür war sie auch bereit, einen 100 Euro-Schein auf den Tisch zu legen. Die Frauen aus Namedy stellten dann die Gesangsgruppe „Das blaue Wunder“ dar. Angezogen mit blauen Müllsäcken unterhielten sie die Gesellschaft mit einigen Liedern und erhielten dafür viel Beifall.

Dann kam das Prinzenpaar mit dem gesamten Hofstaat, ein Höhepunkt jeder karnevalistischen Veranstaltung. Mit rot-weißen Tüchern und unter großem Jubel empfingen die närrischen Frauen von St. Peter und St. Bartholomäus die Tollitäten beim Einzug. Nach der allgemeinen Begrüßung mussten der Prinz, die Prinzessin sowie die Minister und Adjutanten abwechselnd die „Närrische Verordnung 2015“ vorlesen. Alle elf Paragraphen wurden von der Vorsitzenden Liselotte Buchinger-Radberger genauestens unter die Lupe genommen und entsprechend kommentiert. Mit einem großzügigen Ordenssegen bedankten sich Seine Tollität Prinz Michael I. „Der Pröb von der Kostümgrupp“ und Ihre Lieblichkeit Prinzessin Claudia II. „Der strahlende Stern von Südernach“. Während des anschließenden gemütlichen Beisammenseins trug Anne Buchinger „Das Gebet einer Jungfrau“ vor. Leider waren schon alle Männer vergeben, so dass die Jungfrau leer ausging.

Als letzte Gruppe von St. Peter stürmten die Fußballfans „WM 2014“ den Saal und sangen mit den närrischen Hoheiten ihre Fußballlieder. Beim Auszug der hohen Gäste standen nochmals alle parat und verabschiedeten sie mit dreimal Andernach Alaaf.

Die närrischen Frauen genossen ein tolles und abwechslungsreiches Programm.Foto: privat

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