Neujahr karnevalistisch in Empfang genommen
Festausschuss und Stadtspitze hoben Bedeutung des rheinischen Brauchtums für Andernach und seine Stadtteile hervor
Andernach. Trommelwirbel aus der Schafbachstraße, Kanonengeschütze von der Eisengasse kommend, Trompetenklänge aus der Kramgasse und wehende Fahnen die Marktgasse hinab. Rot-Weiße Husaren, Blaue Funken, Prinzengardisten und Stadtsoldaten begleitet von Ewig Jungen Möhnen und der GERAK bahnten sich am Ersten im Ersten ihren Weg auf den historischen Marktplatz, wo traditionell der Neujahrsaufmarsch stattfand. Dort begrüßte Lutz Schnitzendöbel als Präsident des Andernacher Festausschusses alle erschienenen Uniformierten, zivilen Reservisten und interessierten Passanten, die dem närrischen Treiben beiwohnten. Wie auch Bürgermeister Claus Peitz hob er den Stellenwert heraus, den das rheinische Brauchtum in Andernach und seinen Ortsteilen inne hat und lud die Bevölkerung ein, das unzählige ehrenamtliche Engagement der Vereine dahin gehend zu unterstützen, sich Eintrittskarten für die bevorstehenden Veranstaltungen zu besorgen. Nachdem die Kommandanten und Kommandeure der Traditionskorps, Obermöhn und GERAK-Präsidentin das Wort ergriffen hatten und Salutschüsse der Funkenkanone gen Himmel gefeuert waren, marschierten die farbenfrohen Abordnungen in Richtung Mittelrheinhalle ab, wo bis in die Abendstunden auf das neue Jahr 2013 angestoßen wurde. RAU
Angeführt von Stadtkommandant Manfred Schmid schritt die Stadtspitze an den uniformierten Korporationen vorbei.
