Allgemeine Berichte | 01.08.2015, 10:00 Uhr

Freundeskreis Aids-Waisenkinder Moshi/Tansania lud zum musikalischen Frühschoppen ein

Pfarrer Aloyce Urio nimmt Erlös in Höhe von 9.500 Euro entgegen

3.000 Aids-Waisenkinder werden mittlerweile betreut

Pfarrer Aloyce Urio (Mitte), Pfarrer Norbert Missong (rechts) und Bürgermeister Busch (links) mit den beiden Initiatoren des Freundeskreises Aids-Waisenkinder Moshi/Tansania, Inge (zweite v.l.) und Otto Warmbold (zweiter v.re.). Thomas Bergbold

Nickenich. „Asante sana - vielen Dank für die großzügigen Spenden für unsere Aids-Waisenkinder in Moshi, Tansania und den wundervollen Tag“, bedankte sich Pfarrer Aloyce Urio. Der Freundeskreis Aids-Waisenkinder Moshi/Tansania hatte zum musikalischen Frühschoppen mit dem Männerchor Nickenich ins Pfarrheim Nickenich eingeladen. Dieser waren um die 100 Gäste nicht nur aus der Pfarreiengemeinschaft Kruft-Nickenich gefolgt. Der Reinerlös aus dem Getränke- und Speisenverkauf sowie den Spenden rund um diesen Tag beträgt 9.500 Euro. „Der Reinerlös ist unter anderem deshalb so hoch, weil alle Speisen gestiftet waren. Das gilt nicht nur für den Kuchen, sondern auch für das köstliche Mittagessen, das Thomas Elzer gespendet und zubereitet hat.“ erklärt Inge Warmbold vom Freundeskreis. Ihr Dank gilt aber auch den vielen ehrenamtlichen Helfern, die solch ein Fest erst ermöglichen. Das Bistum Moshi unter der Leitung von Bischof Isaac Amani kümmert sich mittlerweile um 3.000 Aids-Waisenkinder. 90 von ihnen werden von Paten aus Nickenich, Kruft und Kretz unterstützt. Konkret bedeutet dies finanzielle Hilfen für die Pflegefamilien, die Zahlung des Schulgelds, der Schulmaterialien und Unterstützung bei der Berufsausbildung. In diesem Jahr hat Pfarrer Aloyce eine Betreuung von Kindern im Kindergartenalter initiiert. „Hier geht es mir darum, dasss die Kinder spielerisch früh etwas lernen und eine warme Mahlzeit am Tag erhalten. Beides ist leider für viele Kinder in unserem Bistum nicht selbstverständlich.“ erklärt Pfarrer Aloyce Urio. Er übernimmt im Bistum Trier für insgesamt sieben Wochen die Urlaubsvertretung der Pfarrer. So auch für Pfarrer Norbert Missong aus der Pfarreiengemeinschaft Nickenich-Kruft.

Der Freundeskreis Aids-Waisenkinder Moshi/Tansania besteht seit 2006. Seitdem hat er über 90 Patenkinder an Paten auch weit über die Pfarreiengemeinschaft Kruft-Nickenich hinaus vermittelt.

Pressemitteilung Freundeskreis

Aids-Waisen in Tansania

Musikalischer Genuss: Der Männerchor aus Nickenich.

Musikalischer Genuss: Der Männerchor aus Nickenich.

Pfarrer Aloyce Urio (Mitte), Pfarrer Norbert Missong (rechts) und Bürgermeister Busch (links) mit den beiden Initiatoren des Freundeskreises Aids-Waisenkinder Moshi/Tansania, Inge (zweite v.l.) und Otto Warmbold (zweiter v.re.). Fotos: Thomas Bergbold

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Hausmeister, bis auf Widerruf
Wir helfen im Trauerfall
Yoga und Pilates Kurse
Shopping Genuss Abend Ahrweiler / o.B. Sponsoring
Kooperation Klangwelle 2026
Sonderseiten Mittler & Pfaffinger Bestattungen
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
von links nach rechts: Sven Gottschalck, Ulrich Stieber, Nick Falkner, Richard Lindner, Julius Knieps, Werner Kasel und Mario Falkner
281

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Wie kann ehrenamtliches Engagement in Bad Neuenahr-Ahrweiler künftig noch besser unterstützt und vernetzt werden? Dieser Frage widmeten sich am Mittwochabend Vertreterinnen und Vertreter zahlreicher Vereine und Initiativen sowie ehrenamtlich Engagierte bei einer Informationsveranstaltung im Veedelstreff DomCafé. Auf Einladung der Stiftung Ahrtal informierten sie sich über die Pläne für das neue Ehrenamtszentrum im ehemaligen „Haus der Jugend“.

Von Richard Lindner aus Bad Neuenahr-Ahrweiler

Weiterlesen

Der WKB sorgt in Mayen weiter für erheblichen Verwaltungsaufwand. Sieben von neun Abrechnungseinheiten stehen noch aus. Die FWM fordert deshalb vor weiteren Schritten eine vollständige Kostenbilanz.
648

Mayen. Zwei von neun Abrechnungseinheiten sind beim wiederkehrenden Straßenausbaubeitrag (WKB) bislang bearbeitet – doch bereits jetzt sorgt das Verfahren für erheblichen Verwaltungsaufwand. Nach Angaben der Freien Wähler Mayen (FWM) sind inzwischen mehr als 500.000 Euro an internen und externen Kosten angefallen. Gleichzeitig gibt es Forderungen nach zusätzlichem Personal, um den entstandenen Bearbeitungsstau abzubauen.

Von Michael Helsper aus Mayen

Weiterlesen