Allgemeine Berichte | 17.07.2014

„Schukis“ der Kindertagesstätte „Arche Noah“schlugen Nachtquartier auf

Prinzessinnen, Prinzen und Frösche

Verkleidet als Prinzessinnen, Prinzen und Frösche fanden sich die „Schukis“ ein. privat

Plaidt. Es war schon wieder soweit, die „Großen“ der Kindertagesstätte „Arche Noah“ schlugen ihr Nachtquartier auf. Am Freitag trudelten alle „Schukis“ verkleidet als Prinzessinnen, Prinzen und Frösche in der Arche ein, denn das Märchen vom Froschkönig war für diesen Tag das Motto. Nachdem die Betten aufgebaut und die Eltern Heim geschickt wurden, ging die spannende Schulkind-Rallye quer durchs Dorf los: Die Prinzessin hielt ihr Versprechen gegenüber dem Frosch nicht ein und lief einfach weg.

Auf der Suche nach der Prinzessin

Also machten sich die Kinder auf die Suche nach der Prinzessin, um sie zur Vernunft zu bringen, denn „Was man verspricht, muss man halten!“ Beim „König von Plaidt“ also beim Bürgermeister Wilhelm Anheier, holten sie sich die Erlaubnis ab, die Prinzessin aufzuspüren. In der Pellenzapotheke besorgten die Kinder sich ein Pulver, das mutig und starkmachte. Auf dem Schulhof gab es Aufgaben zu bewältigen, wo sie ihren Mut beweisen durften. In der Nähe vom Park gab es in einem Garten Hinweise, dass die Prinzessin am Ententeich sei. Dort trafen die Kinder jedoch auf den Frosch, der die Prinzessin an der evangelischen Kirche gesehen habe. Nach einer Trinkpause begleitete der Frosch die Kinder zur Kirche. Tatsächlich trafen sie endlich auf die Prinzessin und überzeugten sie ihr Versprechen zu halten. Sie schließt also doch mit dem Frosch Freundschaft und alle gingen zufrieden in die Kita zurück. Gegen 19:30 Uhr angekommen, stand schon ein Festmahl bereit. Mit gefüllten Mägen ging es zum Spielen in den Garten. Außerdem wurde Lagerfeuer mit anschließendem Stockbrot gemacht. Zudem gab es auch noch Kuchen (von einer Mutter gespendet). Nach ein paar Singspielen ums Feuer sprangen die Kinder gegen 22 Uhr unter die Dusche und nach dem Zähneputzen in die Betten. Die meisten waren todmüde und schliefen schnell ein. Morgens um 7 Uhr war es schon wieder Zeit zum Aufstehen und sich schick machen, da die Eltern um 8 Uhr zum Frühstück kamen. Bei einem reichhaltigen Buffet stärkten sich alle für die anschließende Andacht, die wieder einmal sehr emotional verlief. Die Leiterin Frau Weiler begrüßte alle zu der Andacht zum Thema: „Wir hinterlassen Spuren“ und übergab das Wort Herrn Pfarrer Stoer. Nach dem Morgengebet gab es eine Dia-Abraham-Geschichte und die Kinder klebten ihre Fußabdrücke vom Kindergarten zur Schule an die Wand. Von einer Erzieherin hörte man eine Vorlesung: „Spuren im Sand“.

Andacht gefeiert

Danach folgten die Fürbitten der Eltern, das gemeinsame Vaterunser und der Abschlusssegen. Dann endlich fand die lang ersehnte Schultütenübergabe statt, worauf sich die zukünftigen Schulkinder am meisten gefreut hatten. Als Nächstes gab es noch ein Abschiedslied der Schulkinder an die Erzieher, eine Geschichte über die Entstehung der Erzieher von den Eltern, eine Filmvorstellung der Kinder und einen Gutschein über einen Baum mit Gedenktafel als Erinnerung an die Schulkinder 2014. Die Andacht wurde mit vielen emotionalen Liedern ausgeschmückt, bei denen nicht viele Augen trocken blieben.

Das große Grillen.

Das große Grillen.

Verkleidet als Prinzessinnen, Prinzen und Frösche fanden sich die „Schukis“ ein. Fotos: privat

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