SPD-Stadtverband Andernach
Projekt „Essbare Stadt“ ausgezeichnet
Bäckerjungenstadt gewinnt im Wettbewerb „Lebenswerte Stadt“ den Gesamtpreis
Andernach. Vor Kurzem noch mit einem Preis im Wettbewerb „Aus-gezeichnete Orte im Land der Ideen“ prämiert, dürfen sich die Andernacherinnen und Andernacher nun abermals über eine ganz besondere Auszeichnung ihrer Bäckerjungenstadt freuen. Im Wettbewerb „Lebenswerte Stadt“ der Deutschen Umwelthilfe wurde Andernach gemeinsam mit dem nordrhein-westfälischen Arnsberg, dem thüringischen Sondershausen, sowie den Bezirken Berlin-Pankow und Hamburg-Mitte mit dem Titel „Lebenswerte Stadt“ ausgezeichnet. Unter den genannten wurde Andernach schließlich sogar zum Gesamtsieger gekürt. Der Gewinn ist mit einem Preisgeld von 15.000 Euro verbunden und dürfte außerdem dazu beitragen, den Tourismus in der Region weiterhin zu stärken und das Interesse an der Bäckerjungenstadt zu stärken.
Die Kuratoriumsmitglieder begründeten ihre Auswahl mit Blick auf das Vorzeigeprojekt „Essbare Stadt“, bei dem seit einiger Zeit die städtischen Grünanlagen als Obst- und Gemüsegärten für alle Bürgerinnen und Bürger genutzt werden. Der Kuratoriumsvorsitzende Alexander Otte hebt hervor, dass selten mit so einfachen Mitteln so viel bewirkt worden sei.
Der SPD-Stadtverband Andernach freut sich ganz besonders über die abermalige Auszeichnung der Bäckerjungenstadt. Der Vorsitzende Marc Ruland, MdL, betont: „Es erfüllt uns mit Stolz, dass ein Projekt, das den Gedanken der sozialen Integration mit Gemeinsinn und ökologischer Nachhaltigkeit verbindet, auch über die Region hinaus so viel Anklang findet. Wenn man so will, ist die Verbindung dieser drei Punkte geradezu ein sozialdemokratisches Projekt. Dafür, dass Andernach auch in Zukunft ein lebenswerter Ort für all seine Bürgerinnen und Bürger bleibt, wollen wir gemeinsam arbeiten und dabei stärker noch als bisher die Menschen in unserer Stadt bei künftigen Projekten beteiligen.“
Ein Ort des Miteinanders
Der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Andernacher Stadtrat Cle-mens Hoch erläutert außerdem: „Mit der abermaligen Auszeich-nung wird das Vorzeigeprojekt ‚Essbare Stadt‘ einmal mehr gewürdigt. Dabei geht es nicht nur um eine Aufwertung der öffentlichen Grünanlagen alleine. Vielmehr ist unsere ‚Essbare Stadt‘ inzwischen auch ein Ort des Miteinanders geworden, an dem sich viele unterschiedliche Menschen beim Erkunden der unterschiedlichen Obst- und Gemüsepflanzen begegnen. Auch die Arbeit der Langzeitarbeitslosen, die das Projekt gefördert von der Perspektive gGmbH mit ihrem tatkräftigen Einsatz betreuen, erfährt eine große Wertschätzung und ermöglicht so perspektivisch eine Integration in den Arbeitsmarkt. Alles in allem können wir hier also mit Stolz von einem gelungenen Vorzeigeprojekt sprechen, für das wir uns auch in Zukunft immer starkmachen werden.“
Pressemitteilung der
SPD Andernach
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