Allgemeine Berichte | 21.05.2015

Interkulturelle Arbeit in der Kath. Kita ST. Kastor Miesenheim

„Reise nach Russland“

Offen für alle Religionen und Kulturen

Die Kinder führten den Eltern den „Kalinka“-Tanz vor. Privat

Miesenheim. „Wir sind offen für alle Religionen und Kulturen“ - diesen Satz können die Kinder und Mitarbeiterinnen der Kath. Kindertagesstätte St. Kastor mit viel Stolz sagen. Seit Jahren wird viel Wert auf eine interkulturelle Erziehung gelegt. Zu Zeiten der Globalisierung ist es wichtig, den Blick des Nachwuchses für andere Religionen und Kulturen zu erweitern, um weltoffene Kinder zu erziehen. Die Interkulturelle Fachkraft Larissa Bullert arbeitet mit der Unterstützung des TEAMs an einer Projektform. Auch dieses Jahr wird mit einem Projekt gestartet: eine Reise nach Russland. In einer Kinderkonferenz haben sich die Kinder ein Land gewünscht, in das gemeinsam „verreist“ würde. Nach einer Abstimmung waren die meisten Kinder an Russland interessiert, sodass mit dem Projekt „Reise nach Russland“ begonnen wurde. In diesem Projekt haben sich die Kinder mit Russland und dessen Kultur auseinandergesetzt. Zusammen wurden die Russlandflagge und unterschiedliche Bilder zu diesem Thema ausgemalt, russische Märchen und Geschichten wurden gelesen, gebastelt, sowie eine „Mondlandung im Blindflug“ unternommen. Der wichtigste Aspekt dieses Projekts war der russische Nationaltanz. Mit viel Spaß arbeiteten die Kinder an ihren Kostümen und übten den Tanz „Kalinka“ ein. Jedes Jahr treten sie in der Bürgerhalle von Miesenheim bei der Kinderkarnevalssitzung auf. Auch diesmal hatte die Tanzgruppe einen Riesenerfolg mit ihrem Tanz „Kalinka“. Es hat nicht nur dem Publikum Spaß gemacht es anzuschauen, auch die Kinder hatten große Freude daran, den Tanz dort vorzuführen. Gegen Ende des Projekts erhielten auch die Eltern die Gelegenheit, einen Teil der russischen Kultur kennenzulernen. Bei einem gemeinsamen russischen Frühstück wurde über russische Bräuche gesprochen und verschiedene russische Spezialitäten probiert. Zum krönenden Abschluss des Tages haben alle Kinder noch einmal den „Kalinka“-Tanz vorgeführt und sogar ihre Eltern zum Tanzen motiviert. So nahm man Abschied von Russland. Das Projekt ist zu Ende, der Wissensdurst der Kinder nach anderen Kulturen ist jedoch noch nicht gelöscht. Die Reise geht weiter. Diesmal reist man nach Afrika - ein Kontinent mit vielen Ländern, Sprachen, Religionen und Kulturen.

Die Kinder führten den Eltern den „Kalinka“-Tanz vor. Foto: Privat

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