Haus der Familie – Andernach
Schulung zum Thema: "Grenzen der ehrenamtlichen Tätigkeit“
Andernach. Das Haus der Familie lud vor Kurzem zu einer Schulung über das Thema: „Grenzen der ehrenamtlichen Tätigkeit“ die ehrenamtlich tätigen Paten für Migranten ein. Unter der Leitung von Helga Baron (Caritas Verband Koblenz) und in Kooperation mit Mahnaz Loosen (Migration Beratungsstelle im Haus der Familie – Andernach) nahmen zahlreiche der ehrenamtlichen Paten daran teil.
Eigene Gefühle und Grenzen
Ziel dieser Veranstaltung war es, im gemeinsamen Austausch untereinander die Erfahrungen in dieser verantwortlichen und intensiven Arbeit zu reflektieren. Hierbei ging es auch um die Wahrnehmung seiner persönlichen Grenzen gegenüber den ausländischen Mitbürgern und auch im umgekehrten Sinn. Bei dieser bedeuteten Arbeit, muss und sollte man seiner eigenen Gefühle und Grenzen bewusst werden sowie die Grenzen seinem Gegenüber erkennen und berücksichtigen. Wichtiger Punkt ist es auch, in dem Umgang mit den verschieden Kulturen sensibel zu sein, auf die Körpersprache und kulturellen Aspekte zu achten aber auch gleichzeitig dazu die eigene Kultur vertreten und mitteilen.
Hilfe zur Selbsthilfe
Auch Hilfe anbieten muss an einem bestimmten Punkt seine Grenzen haben, denn jede Hilfe sollte eine Hilfe zur Selbsthilfe sein. Dieser Leitsatz ist besonders wichtig für die zahlreichen und ehrenamtlichen Paten. Zum Abschluss dieser sehr aufschlussreichen Veranstaltung, dankten die Anwesenden den beiden Referentinnen für diesen informativen Abend und die neu gewonnenen Erkenntnisse, die sie in ihrer weiteren Arbeit mit den Menschen einbringen können und werden.
