Nickenicher Sternsinger aus der katholischen Pfarrgemeinde Sankt Arnulf zogen von Haus zu Haus
„Segen bringen - Segen sein“
Nickenich. 55 Kinder und Jugendliche der katholischen Pfarrgemeinde Sankt Arnulf folgten als Könige verkleidet dem Stern. Ausgestattet mit gesegneter Kreide, gesegneten Aufklebern und mit Sammeldosen, besuchten sie die Menschen ihrer Gemeinde und brachten ihnen den Segen Gottes. „20*C+M+B+14“ steht es nach ihrem Besuch an den Häusern und Wohnungen. Sie wünschen den Menschen, dass Gott ihr Haus und alle, die darin leben, beschützt.
Die Sternsinger sind jedoch nicht nur Segensbringer. Ganz nach dem Motto der Aktion Dreikönigssingen „Segen bringen - Segen sein“ werden sie auch zum Segen für viele benachteiligte Kinder in aller Welt. Bei den Hausbesuchen sammelten die Sternsinger in Nickenich in diesem Jahr ca. 5.200 Euro.
Das Dreikönigssingen der katholischen Kirche ist weltweit die größte Hilfsaktion von Kindern für Kinder. In mehr als 2000 Projekten in über 100 Ländern wird jährlich geholfen. Um ein Bild von den Projekten zu bekommen, wird in jedem Jahr der Blick auf ein Beispiel gerichtet. In diesem Jahr wurde den Mädchen und Jungen im Vorfeld bei einer Informationsveranstaltung das Leben in einem Flüchtlingslager in Malawi näher gebracht. Dort leben zurzeit 17.000 Flüchtlinge aus 14 Ländern. Die Flüchtlinge stammen unter anderem aus der Demokratischen Republik Kongo, Burundi, Somalia und Ruanda. Die Menschen sind aus unterschiedlichen Gründen aus ihrer Heimat geflohen. Aber alle haben etwas gemeinsam: Ihr Leben war in höchster Gefahr.
Die Sternsinger gestalteten die Heilige Messe zur Aussendung mit. Dabei wurden sie daran erinnert, dass auch Jesus ein Flüchtlingskind war und vor Herodes nach Ägypten fliehen musste.
Den Abschluss der Aktion bildete ein gemeinsames Mittagessen mit allen teilnehmenden Kindern, ihren jugendlichen Begleitern, den Organisatorinnen Samar Chridi, Cornelia Marbach-Praml, Ute Setz und Helga Wagner sowie mit Pfarrer Norbert Missong. Bei der Gelegenheit dankte Pfarrer Missong dem Organisationsteam für die Vorbereitung und Betreuung der Aktion. Ganz besonders freute er sich, dass wieder so viele Mädchen und Jungen begeistert dabei waren. Er dankte den Kindern und Jugendlichen, die ihre Freizeit opferten, um voller Tatendrang bei dieser wunderbaren Aktion mit zu machen, durch die viel Segensreiches geleistet werden kann.
Pfarrer Norbert Missong mit den Sternsingern der katholischen Pfarrei Sankt Arnulf in Nickenich nach der Heiligen Messe, die von den Sternsingern mitgestaltet wurde. Foto: privat
Artikel melden
RegioMAGAZIN
Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.
- 30 Tage gratis
- Neue Ausgabe jeden Tag
- Für unterwegs gemacht
Kurioser Unfall in Andernach
09.07.: Auto kracht in Fußgängerunterführung
Andernach. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Donnerstag, den 09.07.2026, gegen 10:50 Uhr in der Innenstadt von Andernach. Ein Fahrzeug fuhr aus bislang ungeklärter Ursache von der Bismarckstraße kommend über die Breitestraße/Beckstraße in die gegenüberliegende Fußgängerunterführung. Bei dem Unfall wurden mindestens zwei Personen verletzt.BA
Weiterlesen
Fünf Jahre danach: Gedenken an die Flut im Ahrtal auf dem Ahrweiler Marktplatz
Bundeskanzler Friedrich Merz nimmt am Flutgedenken teil
Ahrweiler. Zum fünften Jahrestag der Flutkatastrophe im Ahrtal am 14. Juli 2026 richtet die Stadtverwaltung Bad Neuenahr-Ahrweiler eine Gedenkveranstaltung aus.
Weiterlesen
Autobahn-Drama: Pkw zerschellt an Baum
09.07.: Schwerer Verkehrsunfall mit einem Toten und einem Schwerverletzten
Bonn/Bornheim. Am späten Donnerstagabend, dem 9. Juli 2026, ereignete sich auf der Bundesautobahn 555 in Fahrtrichtung Köln ein schwerer Verkehrsunfall zwischen den Anschlussstellen Bornheim und Wesseling. Ein Pkw kam aus bislang ungeklärten Gründen von der Fahrbahn ab, durchbrach die Leitplanke und prallte gegen mindestens einen Baum. Der Aufprall war so heftig, dass das Fahrzeug in mehrere Teile zerrissen wurde, die anschließend in Flammen aufgingen.
Weiterlesen