Aus dem Polizeibericht
Serienstraftäter gefasst
Andernach. 13 Ladendiebstähle, zwei Betrugsanzeigen, viermal Fahren ohne Fahrerlaubnis, zwei Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie je eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Sachbeschädigung, Trunkenheit im Verkehr und Führen eines Kraftfahrzeuges unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Was sich wie das „Lebenswerk“ eines geübten Straftäters liest, schaffte ein 43-jähriger Georgier innerhalb eines halben Jahres.
Der Mann war erst Ende 2012 mit dem Ziel nach Deutschland eingereist, als Asylbewerber anerkannt zu werden. Er ließ sich im Raum Andernach nieder und zog spätestens seit Februar in immer kürzeren Intervallen die Aufmerksamkeit der Polizei auf sich. Bald hefteten sich die Beamten mit erheblichem zeitlichem und personellem Aufwand an die Fersen des Georgiers. Anfang Mai war das Maß dann voll und die Beamten hatten genügend Beweise und Belastungsmaterial zusammengetragen, sodass ein Untersuchungshaftbefehl erwirkt werden konnte.
Dieser wurde jetzt vollstreckt und der 43-Jährige am Donnerstag der Haftrichterin beim Amtsgericht in Koblenz vorgeführt. Auch vor der Haftrichterin bestritt der Georgier selbst mit Videomaterial belegte Taten und schwieg sich ansonsten weitgehend aus. Von einem Großteil der Beute vor allem aus den Ladendiebstählen - allein der bisher bekannte bzw. justizfest belegbare Beutewert macht einen hohen vierstelligen Betrag aus - fehlt trotz mehrerer polizeilicher Durchsuchungsmaßnahmen weiterhin jede Spur.
Polizei und Staatsanwaltschaft sind dennoch zuversichtlich, dass dem Beschuldigten bis zum Beginn der Hauptverhandlung noch weitere Straftaten nachgewiesen und der Verbleib zumindest von Teilen der Beute geklärt werden kann.
Pressemitteilung der
Polizeiinspektion Andernach
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