Allgemeine Berichte | 14.12.2015

Rund 30 Flüchtlinge kamen zum Pilotprojekt „Brandschutzerziehung“

Sicher im Umgang mit Gefahren

Die Brandschutzerziehung wird in der jeweiligen Landessprache der Teilnehmer durchgeführt. privat

Saffig. Rund 30 Flüchtlinge aus der Pellenz nahmen an der Brandschutzerziehung im Gerätehaus der Feuerwehr Pellenz – Löschzug Saffig, teil. Die Veranstaltung der Brandschutzerzieher der Feuerwehr Pellenz in Zusammenarbeit mit der Initiative „Fremde werden Freunde“ Pellenz wurde in den jeweiligen Landessprachen der Teilnehmer durchgeführt.

„Diese Pilotveranstaltung findet heute erstmalig statt“, so Brandschutzerzieher Torben Stöver. „Viele Menschen, die aus anderen Ländern zu uns kommen, haben oftmals ein anderes Sicherheitsbewusstsein als wir. Unser Ziel ist es, ihnen die hier geltenden Sicherheitsvorschriften zu vermitteln“, so Stöver. Diese Maßnahme komme auch den deutschen Mitbürgern zugute. „Letztere fühlen sich natürlich auch sicherer, wenn sie wissen, dass ihr neuer Nachbar sich mit Brandschutz auskennt“, betont der Brandschutzerzieher.

In Zusammenarbeit mit dem stellvertretendem Wehrleiter Jörg Schrömges, der Brandschutzerziehung an Schulen in ganz Rheinland-Pfalz durchführt, hat Torben Stöver ein Konzept entwickelt, das den Teilnehmern an fünf Stationen den Umgang mit den häufigsten Gefahrensituationen - angefangen vom Absetzen eines Notrufs bis hin zum Verhalten im Brandfall - näher bringen soll. Aufgeteilt in kleinen Gruppen durchliefen alle Teilnehmer abwechselnd die einzelnen Stationen. In der ersten Station präsentierte Torben Stöver mithilfe eines Films zunächst die Feuerwehr und ihre Organisation sowie Beispiele von täglichen Gefahrensituationen wie Fettexplosionen, die sich insbesondere bei Fehlverhalten schnell zu Hausbränden entwickeln können. An der zweiten Station erklärte Annika Wolff den Teilnehmer, was beim Absetzen eines Notrufs zu beachten ist. „Hier spielt natürlich die Verständigung eine große Rolle“, weiß Stöver. „Deshalb überlegen wir derzeit, an den Notrufstationen gegebenenfalls Dolmetscher einzusetzen.“

Während Feuerwehrmann Bernd Pauly an der dritten Station die Gerätschaften und die persönliche Ausrüstung eines Feuerwehrmannes präsentierte, erklärte Jörg Schrömges den richtigen Umgang mit Zündmitteln und verwies darauf, dass Blockbatterien selbst entzündlich sind und deshalb nicht nur aus umweltschutzgründen nicht in den Müll gehören. An einem Rauchdemohaus demonstrierte Bernd Schlaus unter anderem die Funktionsweise eines Rauchmelders sowie richtiges Verhalten im Brandfall. „Es gibt sehr viele Dinge, die es im Brandfall zu beachten gilt“, weiß Brandschutzerzieher Torben Stöver. Dennoch ist er zuversichtlich, dass die Teilnehmer viele verwertbare Informationen aus der Veranstaltung mit nach Hause nehmen konnten.

„Natürlich sind wir uns der Sprachbarriere bewusst“, so Stöver. Deshalb bekam jeder Teilnehmer noch eine Broschüre mit nach Hause, in der die wichtigsten Informationen zum Thema Brandschutz in arabischer Sprache zusammengefasst sind.

Die Brandschutzerziehung wird in der jeweiligen Landessprache der Teilnehmer durchgeführt. Fotos: privat

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