Ehrenamtstag der Finzelberg Azubis im Rahmen der Woche der Industrie
Soziales Engagement stand im Vordergrund
Andernach. Die erstmalig stattgefundene Woche der Industrie der Region Rhein Mosel bietet Interessierten die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen der Industrieunternehmen aus dieser Region zu werfen. Bei Betriebsbesichtigungen und Vorträgen können sich die Besucher über die Unternehmen informieren und sie als mögliche Arbeitgeber kennenlernen.
Auch die Firma Finzelberg aus Andernach nahm gerne an dieser Woche teil. Als regional stark verwurzeltes und sozial engagiertes Traditionsunternehmen wollte Finzelberg jedoch nicht nur ein positives Bild von einem attraktiven und innovativen Industriestandort geben, sondern auch sein soziales Engagement zeigen. Bereits seit vielen Jahren ist Finzelberg eng mit dem St. Nikolausstiftshospital Andernach verbunden und unterstützt das Stiftshospital regelmäßig mit Spenden.
Im Rahmen der Woche der Industrie erweiterte Finzelberg sein Engagement um einen Ehrenamtstag der Finzelberg Azubis.
Zu Gast in Seniorenzentrum und Hospital
Also machten sich insgesamt 13 der 25 Azubis auf den Weg ins Seniorenzentrum Marienstift und das St. Nikolausstiftshospital Andernach. Mit dem Tagesbeginn der Patienten und Bewohner startete auch der Ehrenamtstag der Auszubildenden aus den Bereichen Chemikant, Chemielaborant, Industriekaufleute und Fachkraft für Lagerlogistik aus dem ersten bis vierten Lehrjahr.
Im Seniorenzentrum Marienstift unterstützten die Azubis beim Sport, Gedächtnistraining, Basteln oder der Einzelbetreuung. Sowohl die Bewohner als auch die Azubis hatten jede Menge Spaß und anfängliche Berührungsängste waren durch die herzliche Art der Senioren schnell verflogen.
„Der Tag heute war ganz anders als erwartet, die Bewohner werden als Freunde und nicht als Patienten gesehen. Wir haben sehr viel gelacht!“, schilderte Marvin, Azubi zum Chemikant seine Eindrücke vom Tag. Im Krankenhaus nahmen die Azubis erst am Aktionstag „Saubere Hände“ teil, bevor sie Einblick in die verschiedenen Stationen wie zum Beispiel Chirurgie, Palliativ, Gynäkologie, Pflegemischstation und Innere bekamen. Jeder Azubi bekam einen Pfleger als Paten zur Seite gestellt, den er den Tag über bei verschiedenen Aufgaben begleitete wie Patienten zum Röntgen zu fahren, Medikamentenausgabe, Zugang zulegen, Ultraschall, Verbandswechsel oder Blutabnahme unterstützte. Naomi, Azubi zum Chemielaborant meinte: „Ich war auf der Palliativstation. Es ging mir schon sehr nahe, auch wenn viele Patienten viel Mut haben. Respekt an die Pflegekräfte, die sich hier jeden Tag um die Patienten kümmern!“
Ein Tag, der schnell zu Ende ging
Für beide Gruppen ging der Tag viel zu schnell zu Ende und alle Azubis konnten neue Eindrücke mit nach Hause nehmen. Zudem verflogen die Berührungsängste mit Senioren und Kranken und der Respekt für das Pflegepersonal stieg.
