Allgemeine Berichte | 14.09.2014

Herzsportgruppen im TBA im Hunsrück

Spannende Exkursion zu bekannten Filmdrehorten

Die Gruppe beim Besuch der Burgruine Baldenau. privat

Hunsrück. „Heimat“ von Edgar Reitz - eine Trilogie: Die Fernsehserie wurde in den 90er Jahren gedreht und hatte viele begeisterte Zuschauer. Es fanden sich für die Dreharbeiten verschiedene Schauplätze, die zu besichtigen sich lohnt, zumal im Augenblick der neue Film von Edgar Reitz „Die andere Heimat“ in die Kinos kommt.

Die Herzsportgruppen des TBA machten sich auf den Weg in den Hunsrück, um die Drehorte aufzuspüren. Begleitet wurden sie von der Schauspielerin Eva Maria Schneider, die in den ersten beiden Folgen eine tragende Rolle spielt. Sie führte die Gruppe gekonnt zu den einzelnen Drehorten, dabei brachte sie auch die landschaftlichen Reize und die Lebensart der Hunsrücker mit liebevollen Erinnerungen besonders zur Geltung.

Die Geschichten aus dem Ort Schabbach (Filmname) zeigen das Schicksal der Hunsrücker Filmfamilie Simon ab dem 1. Weltkrieg bis hin zum Fall der Mauer. Mittelpunkt des neuen Filmes ist auch wieder der Ort Gehlweiler mit seiner tatsächlich 150 Jahre alten Schmiede. Die Einwohner musten für ca. ½ Jahr viele Unannehmlichkeiten auf sich nehmen. So bekam die Straße einen Lehm- und Pflasterbelag. Offene Feuerstellen und alte Möbel gehörten zur Innenausstattung. Bauernhöfe, Schule, Gastwirtschaft und Backes erhielten einen Dekorationsvorbau. Ein weiterer Drehort ist die Burgruine Baldenau, wahrscheinlich die einzige Wasserburg im Hunsrück. Über eine Holzbrücke, die den 12,00 m breiten Wassergraben überspannt, gelangt man in den Innenhof. Bauherr war der bekannte Kurfürst und Erzbischof Balduin von Luxemburg. Über Dill und Sohren gelangten die Ausflügler wieder nach Kirchberg, dem Beginn der Exkursion, wo sie auch Eva Maria Schneider verabschiedeten. Die Mitreisenden waren eindeutig der Meinung, dass ihnen ein Stück Zeitgeschichte unterhaltsam wieder in Erinnerung gerufen wurde.

Die Gruppe beim Besuch der Burgruine Baldenau. Foto: privat

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