Allgemeine Berichte | 06.07.2026

Referendare aus RLP in Andernach

Stadtentwicklung vor Ort erleben

Das Foto entstand im Rahmen des Besuchs in der Stadt Andernach.

Junge Referendare des Landes RLP besuchen Andernach

Andernach. Wie entwickeln sich Städte zukunftsfähig, lebenswert und nachhaltig? Mit diesen Fragen beschäftigten sich jetzt junge technische Referendarinnen und Referendare des Landes Rheinland-Pfalz bei einem Tagesbesuch in der Stadt Andernach. Die Teilnehmenden stammen aus unterschiedlichen Fachbereichen, wie der Stadtplanung, Architektur und dem Ingenieurwesen. Sie sind landesweit in Kommunalverwaltungen, Landesämtern sowie Niederlassungen des Landesbetriebs Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB) beschäftigt.

Organisiert und begleitet wurde der Besuch von Sarah Densing, derzeit Referendarin im Amt für Stadtplanung und Bauverwaltung der Stadt Andernach, sowie von weiteren Mitarbeitenden der Verwaltung. Ziel des Tagesausflugs war es, gelungene Beispiele kommunaler Entwicklung kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und neue Impulse für die eigene Arbeit mitzunehmen.

Im Mittelpunkt standen verschiedene Projekte und Orte in der Stadt Andernach, die im Hinblick auf das Zusammenspiel unterschiedlicher Fachdisziplinen, ihren Mehrwert für die Bevölkerung sowie ihren positiven Einfluss auf das Stadtgefüge besonders interessant sind. Die Gruppe erkundete dafür verschiedene Stationen der „Essbaren Stadt“, das Fördergebiet der Städtebauförderung sowie ausgewählte Bauwerke. Dabei ging es insbesondere um Fragen der Gestaltung öffentlicher Räume sowie um die Verbindung von Klimaanpassung, Denkmalschutz und urbanem Leben.

Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, um sich intensiv mit Anne Degen, Leiterin des Amtes für Stadtplanung und Bauverwaltung, und weiteren Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung Andernach fachlich auszutauschen.

Für viele der jungen Referendarinnen und Referendare ist das Planen und Gestalten von Lebens- und Wohnräumen weit mehr als ein klassischer Verwaltungs- oder Planungsberuf. „Städte verändern sich ständig – und man kann aktiv daran mitwirken, wie Menschen künftig leben, wohnen und sich begegnen“, erklärte eine Teilnehmerin. Gerade Themen wie Klimaschutz, nachhaltige Mobilität, soziale Treffpunkte oder die Aufwertung von Innenstädten machten das Berufsfeld für viele junge Menschen besonders spannend und gesellschaftlich relevant.

Die Stadt Andernach begrüßte den fachlichen Austausch und sieht solche Besuche als wertvolle Möglichkeit, kommunale Projekte sichtbar zu machen und zugleich den Dialog zwischen jungen Fachkräften verschiedener Städte und Institutionen zu fördern.

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Das Foto entstand im Rahmen des Besuchs in der Stadt Andernach.

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