Allgemeine Berichte | 28.06.2018

Kulturamt der Stadt Andernach informiert

Stadtmuseum zeigt „Zwei Fronten – Ein Schicksal“

Ausstellungseröffnung am 8. Juli im Historischen Rathaus

Andernach. Zwei Städte und ein historisches Ereignis: Die Partnerstädte Ekeren (Antwerpen) und Andernach realisieren eine gemeinsame Sonderausstellung, die sich mit ganz persönlichen Schicksalen während des Ersten Weltkrieges auseinandersetzt. Die Ausstellung „Zwei Fronten - Ein Schicksal. Ekeren und Andernach im Ersten Weltkrieg“ ist vom 9. Juni bis zum 29. Juli im Historischen Rathaus in Andernach zu sehen.

Das Ende des Ersten Weltkrieges liegt ein Jahrhundert zurück und ist der Anlass für die Sonderausstellung, die bald in Andernach gezeigt wird und im November 2017 in Ekeren zu sehen war. Schon vor fünf Jahren begannen die ersten Planungen zu einer solchen Ausstellung, die sich mit ganz neuen Perspektiven der Kriegszeit in beiden Städten beschäftigen soll. Das historische Projektbüro Geheugen Collectief hat für Ekeren bereits 14 verschiedene Schicksale einzelner Persönlichkeiten aufgearbeitet. Vom Bürgermeister August Scheyvaerts, über den zur Zwangsarbeit von den Deutschen gezwungenen Louis Beldé, bis zur Frau eines Soldaten wurden spannende Geschichten zusammengetragen, die in der Ausstellung mit Fotografien, Objekten und Rekonstruktionen präsentiert werden.

Ziel der Ausstellung ist es, den Besuchern die Folgen des damaligen Krieges in Erinnerung zu rufen und die schrecklichen Ereignisse aus einem anderen Blickwinkel darzustellen. Aus dieser Perspektive lassen sich spannende Erkenntnisse gewinnen.

Detaillierte Informationen sind erhältlich im „KulturPunkt“, Historisches Rathaus, Hochstraße 52-54, 56626 Andernach. Telefon (0 26 32) 922-226, E-Mail: kultur@andernach.de oder ticket@andernach.de sowie im Stadtmuseum Andernach, Telefon (0 26 32) 30 81 33. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag, 10 bis 18 Uhr, Samstag/Sonntag/feiertags, 14 bis 17 Uhr.

Pressemitteilung

Kulturamt Stadt Andernach

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