Allgemeine Berichte | 30.06.2013, 17:30 Uhr

Die Stadtverwaltung Andernach informiert

Stadtwerke konzeptionieren den Busverkehr neu

Andernach. Seit mehr als zehn Jahren läuft der Stadtlinien(bus)verkehr in seiner jetzigen Form. Mit Anstehen der erneuten europaweiten Ausschreibung der Betriebsführung des Stadtlinienverkehrs war es für die Stadtwerke an der Zeit, den Busverkehr genau zu analysieren, wobei die Punkte Nachfrage-, Angebots-, Einnahme- und Kostensituation im Mittelpunkt standen. Die Ergebnisse der Analyse der Linien 361, 362, 363, 364 machen es notwendig, dass der Stadtlinienverkehr für das kommende Jahr neu konzeptioniert wird. Schwache Auslastungen einiger Linien vor allem an den Tagesrandlagen, Parallelverkehre mit anderen öffentlichen Verkehrsmitteln wie mit der Bahn und den Regionalbussen, Busse, die quasi hintereinander fast die gleichen Haltestellen anfahren und zu erwartende erhebliche Kostensteigerungen bei der Betriebsführungsdienstleistung zwingen die Stadtwerke zum Handeln. Fahrgastzählungen haben ergeben, dass beispielsweise die Linie 362 schwächer ausgelastet ist als die Linie 361. Zusätzlich befährt die Regionalbuslinie 335 einen ähnlichen Linienweg. Mit Blick auf die zu erwartenden Kostensteigerungen sowie den bestehenden Parallelverkehr wird die Linie 362 zum kommenden Jahr eingestellt. Auch die Linie 364 nach Namedy wird wegen der sehr geringen Nachfrage außerhalb des Schülerverkehrs eingestellt. Die Schüler können aber die Linie 802 des Regionalbusses nutzen, der alle bereits bestehenden Haltestellen anfährt. Außerdem verkehrt stündlich ein Zug von Namedy aus in Richtung Bonn und Koblenz mit Halt in Andernach. Die Linie 364 wurde außerhalb des Schülerverkehrs während der Fahrgastzählung maximal von bis zu fünf Personen genutzt. Die Stadtbuslinien 361 und 363 bleiben erhalten, allerdings entfallen die sehr nachfrageschwachen Fahrten an den Tagesrandlagen. Die Geschäftsführer der Stadtwerke, Lars Hörnig und Jan Deuster, betonen: „Mit dieser Neukonzeption tragen wir sowohl den notwendigen wirtschaftlichen als auch den Belangen der Fahrgäste in verantwortbarer und vertretbarer Art Rechnung.“ Zwar komme es durch das neue Konzept vor dem Hintergrund der zu erwartenden Kostensteigerungen zu unumgänglichen Einschränkungen, jedoch könne das ÖPNV-Angebot in Andernach weiterhin als gut angesehen werden. „Wir haben hier einen Kompromiss gefunden, der für den allergrößten Teil der Fahrgäste keinerlei Nachteile birgt“, betont der Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke, Oberbürgermeister Achim Hütten. Übrigens: Über die Änderungen im Fahrplan informieren die Stadtwerke im Herbst. Pressemitteilung der

Stadtverwaltung Andernach

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