Lokalsport | 11.10.2015

HSV Rhein-Nette Damenmannschaft

Stark dezimierter Kader konnte nicht bestehen

HSV - Bad Ems: 9:13 (3:6)

Gehen 2015/2016 für die HSV auf Punktejagd (v.l): Sandra Mayer, Michelle Kurz, Meike Hartig, Maren Maus, Christina Scharnbach, Katrin Maus, Meike Fenz, Katharina Körber, Tamara Rother, Sabrina Reim, Elisa Helf, Annalena Kreischer, Julia Filster, Sonja Stenzel, Trainer Peter Geisen. es fehlen: Jenny Siemann, Janine Bohlander, Kirsten Franz und Angela Platten. privat

Andernach/Bad Ems. Die Vorzeichen für das erste Saisonspiel standen nicht gut. Im Vorfeld war schon klar, dass einige Rückraumspielerinnen aufgrund von Verletzungen nicht antreten konnten. Im letzten Testspiel zog sich dann eine weitere Rückraumspielerin eine Gehirnerschütterung zu und viel somit ebenfalls aus. Somit musste man mit einer stark dezimierten Mannschaft antreten, die so auch noch nie zusammen gespielt und nur selten so zusammen trainiert hatte. Die HSV-Damen schafften es in den ersten Minuten der ersten Halbzeit jedoch über eine sehr stabile Abwehr, taktische Mittel sowie mit zwei Kreisläufern und langen Angriffen, das Spiel offen zu gestalten. Es war sogar so, dass die HSV Damen bis zur 15. Minute mit 1:0 führten. Hier zeichnete sich schon früh ab, dass dieses Spiel, wie auch schon in der letzten Saison kein Torfestival werden würde. Das 1:0 sollte leider die einzige Führung der HSV bleiben, denn durch kleine Unaufmerksamkeiten in der Deckung und nur wenigen herausgespielten und dann noch ungenutzten Chancen konnte Bad Ems sich auf vier Tore abzusetzen. So ging man mit einem 3:6 in die Kabine und war alles andere als zufrieden. Die zweite Halbzeit begann deutlich besser. Die Abwehr fand zu ihrer Anfangsstärke zurück und im Angriff gelangen einige sehenswerte Tore, sodass man den Anschluss schaffte (5:6). Doch zeigte sich die HSV-Damen hier dann erneut zu inkonstant und stellten das so erfolgreiche Spiel wieder ein. Die Folge war, dass Bad Ems es erneut gelang sich auf drei Tore abzusetzen (5:8). Es folgten weitere starke Minuten der HSV, in denen der erneute Anschluss geschafft wurde (8:9). Doch auf- grund des kleinen Kaders verließen den Spielerinnen der HSV sichtbar die Kräfte und technische Fehler und Unaufmerksamkeiten erlaubte es Bad Ems, über zwei Gegenstöße den Abstand wieder zu vergrößern. Am Ende zeigten keine taktischen Mittel mehr Erfolg und so musste man sich mit einem 9:13 geschlagen geben. „Wenn du eine Mannschaft aufstellen musst, die so noch nie zusammen gespielt hat, dann ist es eine beachtliche Leistung, nur 13 Gegentore zu bekommen. Ich denke, wenn wenigstens eine der ausgefallenen Spielerinnen noch dabei gewesen wäre, hätten wir heute bestehen, denn Bad Ems war spielerisch auf jeden Fall zu schlagen. Leider hat es im Angriff an der notwendigen Durchschlagskraft und Ordnung gefehlt. Auch hat es an Selbstvertrauen gefehlt, da die erfahrensten Spielerinnen fehlten. Wichtig war für die kommenden Spiele, dass alle bis zum Schluss gekämpft haben. Hervorheben möchte ich noch Meike Fenz, die in ihrem ersten Spiel als Seniorin ein starke Leistung gezeigt hat“, so Trainer Peter Geisen nach dem Spiel. Für die HSV spielten: Tamara Rother, Meike Fenz, Katrin Maus (1), Sandra Mayer (3), Christina Scharnbach, Katharina Köaraber (2), Julia Filster, Sabrina Reim, Meike Hartig (3), Elisa Helf.

Gehen 2015/2016 für die HSV auf Punktejagd (v.l): Sandra Mayer, Michelle Kurz, Meike Hartig, Maren Maus, Christina Scharnbach, Katrin Maus, Meike Fenz, Katharina Körber, Tamara Rother, Sabrina Reim, Elisa Helf, Annalena Kreischer, Julia Filster, Sonja Stenzel, Trainer Peter Geisen. es fehlen: Jenny Siemann, Janine Bohlander, Kirsten Franz und Angela Platten. Foto: privat

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