Neuer Service für Reisende in Andernach
Stromsäulen auf Wohnmobilplatz
Kreis-Wirtschaftsförderung unterstützte das Projekt mit 50.000 Euro Fördergeldern
Andernach.Wohnmobilfreunde können sich freuen: Auf dem Stellplatz direkt am Rhein in Andernach gibt es jetzt einen neuen Service für die Reisenden. Direkt auf dem Platz wurden sechs Stromsäulen mit jeweils vier Steckdosen installiert. Das heißt, die Wohnmobilisten können jetzt ihre Gefährte problemlos an die Stromversorgung anschließen. Die Reisenden müssen einfach nur den Betrag in Münzen in den Geldschlitz der Säule einwerfen, den sie an Strom verbrauchen wollen.
Um überhaupt den Platz mit Strom versorgen zu können, mussten zunächst unterirdische Leitungen verlegt werden. Weil der Wohnmobilstellplatz direkt am Rhein liegt, waren spezielle Stromsäulen erforderlich, die im Hochwasserfall schnell und sicher zu deinstallieren sind. Die Säulen sind außerdem sehr wartungsarm. Bewirtschaftet werden sie von der kommunalen Gesellschaft Perspektive.
Möglich wurde dieser neue Service, weil die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Mayen-Koblenz mit Geschäftsführer Henning Schröder an der Spitze die Hälfte der Kosten von etwa 50.000 Euro trägt. „Der Platz hat für den Fremdenverkehr in der Region eine große Bedeutung. Deshalb war dieses Projekt für uns absolut förderungswürdig“, sagte Henning Schröder während eines Ortstermins mit Oberbürgermeister Achim Hütten und dem stellvertretenden Bauamtsleiter Klaus Hillesheim. „Die Zahl der Wohnmobilisten auf unserem Platz nimmt Jahr für Jahr zu. 18.000 Wohnmobile zählten wir im vergangenen Jahr. Das heißt, es kamen etwa 40.000 zusätzliche Gäste in unsere Stadt“, sagte Hütten, der sich bei Schröder für die Förderung herzlich bedankte. „Deshalb haben wir den Platz auch erweitert und jetzt diesen zusätzlichen Service eingerichtet“, so der OB. Pressemitteilung der
Stadtverwaltung Andernach
Andernachs Oberbürgermeister Achim Hütten (Mitte) freute sich über den neuen Service auf dem Wohnmobilstellplatz am Rhein. Mit Henning Schröder von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises und dem stellvertretenden Bauamtsleiter Klaus Hillesheim nahm er die Stromsäulen in Betrieb. Foto: privat
