RWE Aus- und Weiterbildungszentrum Saffig
Suchtpräventionstag bei Westnetz
70 Jugendliche diskutierten zum Thema Suchtprävention
Saffig.Alkohol, Drogen, Nikotin und Medien- und Spielsucht: Bereits zum dritten Mal führte Westnetz, der Verteilnetzbetreiber der RWE Deutschland, einen Suchtpräventionstag im Aus- und Weiterbildungszentrum in Saffig durch. Insgesamt 70 Auszubildende informierten sich über Suchtmittel und setzten sich mit dem Thema auseinander.
Programmablauf
Albert Heinen, Leiter des Aus- und Weiterbildungszentrums in Saffig, betonte in seiner Begrüßung die Wichtigkeit der Aufklärung über Suchtmittel. „Nur wer für sich selbst die Risiken und Gefahren des Konsums von Drogen und Suchtmitteln kennt, kann auch die Wirkung auf die eigene Gesundheit, auf Arbeitssicherheit und Sicherheit der anderen einschätzen.“ Zu fünf Themenbereichen war im Ausbildungszentrum nicht nur Zuhören, sondern auch diskutieren angesagt. Als Referenten begrüßte der Ausbildungsleiter Heinz-Willi Lahme. Er informierte die Jugendlichen über Nikotinsucht und gab Tipps zur Selbsthilfe. Ein Betroffener erzählte aus seinem Leben als Alkoholiker. Wie er in die Sucht gekommen ist, wie er Hilfe bekommen hat, wie sein Therapieverlauf war und wie er seitdem ein sehr zufriedenes Leben führt. Er erklärte auch das Krankheitsbild Alkoholismus aus Sicht eines Betroffenen und zeigte Wege und Hilfe aus der Sucht auf. Der ehrenamtliche Sozialberater Andreas Klee berichtete über seine Aufgaben. Er betonte, dass die Schweigepflicht an erster Stelle steht, ermunterte aber die Jugendlichen, die Initiative zu ergreifen, wenn ein Kollege oder eine Kollegin Suchtprobleme hat. Werksarzt Dr. Lothar Geigenmüller klärte über die Zusammensetzung einzelner Drogen und ihre Auswirkungen auf den menschlichen Körper auf. Sozialarbeiterin Maria Hirsch erarbeitete mit den Jugendlichen die Suchtentwicklung. Im Anschluss an die Beiträge fanden rege Diskussionen statt. Ausbildungsleiter Albert Heinen: „Der Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf dem Thema Prävention. Ein Blick auf die Suchtmittel sollte zeigen, was sie bewirken können. Wir wollten aber auch den Jugendlichen einen Handlungsansatz geben, wenn ihnen das Thema in ihrem Umfeld begegnet. Dieser Suchtpräventionstag war sicherlich nachhaltiger, als wenn wir den Jugendlichen Broschüren an die Hand gegeben hätten.“
Pressemitteilung
Westnetz GmbH
