Aufregende Brandschutzwoche in der KiTa „Arche Noah“ Plaidt
Tatütata die Feuerwehr ist da!
Plaidt. Gute Brandschutzerziehung spielt in einer großen sieben–gruppigen Einrichtung, wie der Kindertagesstätte „Arche Noah“, eine nicht ganz unwichtige Rolle. Die Kinder müssen alle wissen, was sie zu tun haben, wenn Gefahr droht oder der Feueralarm ertönt. Deshalb beschäftigte sich jede Gruppe abwechselnd an jedem Tag mit einem anderen Thema. Dazu wurde ein besonderer Brandschutzkoffer der Feuerwehr ausgeliehen, in dem sich viele Hilfsmaterialien mit einem passenden Konzept zur Brandschutzerziehung befinden. In der Woche wurden folgende Themen mit den Kindern bearbeitet: 1. Anhand einer Bildergeschichte lernten die Kinder, wie man sich im Brandfall richtig verhält. 2. Liedeinführung des Feuerwehrlieds: „112“ 3. Den richtigen Umgang mit Zündmitteln. Schwerpunkt war dabei das Anzünden von Streichhölzern, was verbrennt?, was verbrennt nicht? und die Umgebung zu sichern. 4. Gesprächsrunde, in der über den Charakter des Feuers gesprochen wurde: Wann ist Feuer gut? Und wann ist Feuer schlecht? Im Anschluss experimentierten die Kinder, Feuer zu löschen mit Wasser, Sand, Glas, Decke und Atem. 5. Die größeren Kinder lernten, anhand eines Spieltelefons, einen Notruf bei der Feuerwehr richtig abzusetzen. Wer kennt die 112 und wer schafft es, die fünf W-Fragen zu beantworten? 6. An einem Vormittag besuchten zwei Feuerwehrleute die KiTa und zeigten den Kindern ihre Ausrüstung und demonstrierten, wie man sich im Ernstfall richtig verhalten muss. Danach folgte eine Räumungsübung mit Aufstellung der einzelnen Gruppen am Aufstellungszeichen. 7. Damit die Kinder keine Angst vor der Ausrüstung der Feuerwehrleute haben, durfte eine davon vorerst zum Spielen in der KiTa bleiben. 8. Zum Thema rund um Feuer und Feuerwehr wurde in den einzelnen Gruppen natürlich auch gemalt und gebastelt. Für die zukünftigen Schulkinder, also die „Großen“, gab es am Samstag noch ein Bonbon, nämlich die Begehung der Freiwilligen Feuerwehr nebenan. Hierzu sammelten sich die Schulkinder um 10 Uhr an der Feuerwehr und machten sich auf zu den vielen Räumlichkeiten im Feuerwehrhaus. Im Besprechungsraum wurde das erlernte Wissen der vergangenen Woche bei den einzelnen Kindern nochmals abgefragt. Die Umkleiden mit den Ausrüstungen der Feuerwehrleute wurden inspiziert, das Büro, eine kleine Werkstatt und die wichtige Funkzentrale, die zum Auslösen der Sirenen und zum Organisieren der Einsatzkräfte gut ist. Außerdem warfen die Kinder noch einen Blick in den Schlauchraum, wo die Wasserschläuche gewaschen, aufgehängt und getrocknet werden. Darüber hinaus konnten sie eine fahrbare Drehleiter, eine sehr schwere Feuerwehrübungspuppe und natürlich die einzelnen Feuerwehrfahrzeuge von innen und außen sehen.
Jeder Wagen hat eine andere Ausrüstung, wie zum Beispiel der Funkwagen, in dem viele Telefone, Funkapparate und Computer sind, ein Wagen, der fast leer war, da er mit Materialien beladen wird, die man vor Ort gerade braucht, wie Ölbindemittel, Drehleiter oder Getränke an heißen Tagen. Ein großes Fahrzeug hatte eine riesige Ausrüstung an Werkzeugen, Apparaten und Geräten, die an Unfallstellen gebraucht werden. Der Nächste war voll mit unterschiedlichen Löschmitteln und Schläuchen, ideal für einen Brand. In jedem Fall scheint die Feuerwehr auf alles gerüstet zu sein. Nachdem die Kinder viel zu sehen bekamen, ging es zum Schluss raus die Wasserspritze ausprobieren, was der große Höhepunkt des Tages wurde. Gegen 12 Uhr sammelten sich zum Abschied alle Kinder in der Funkzentrale und drückten gemeinsam den Knopf für die Sirene.
