Allgemeine Berichte | 27.12.2018

Filmabend der Projektgruppe Kommunales Kino

„Tulpenfieber“ im Gemeindesaal der Christuskirche

Das Projekte-Team „Kommunales Kino“ (v.l.): Gabriele Specht-Birlem, Hiltrud Ruland, Sigrid Schug, Susanne Bender, Doris Jonas, Hans-Georg Hansen und Wladimir Klauser. Brigitte Witschas war verhindert.  HG Hansen

Andernach. Zu dem letzten Filmabend der Projektgruppe Kommunales Kino in diesem Jahr haben sich gut 50 Zuschauer im Gemeindesaal der Christuskirche eingefunden. Eingangs präsentierte sich das gesamte Team auf die Bühne, das seit nunmehr eineinhalb Jahren an jedem dritten Dienstag im Monat interessante Filme der unterschiedlichsten Genres vorführt.

Im Laufe des vergangenen Jahres haben insgesamt circa 600 Zuschauer das Angebot angenommen, was ein schöner Erfolg für die Ehrenamtsgruppe bedeutet. Diesmal wurde der üppig ausgestattete Kostümfilm „Tulpenfieber“ gezeigt, der im Amsterdam des 17. Jahrhunderts spielt. Große Namen wirken bei diesem Liebesdrama mit: Judi Dench mimt eine Äbtissin und Christoph Waltz den betuchten Kaufmann Cornelis Sandvoort, ein Witwer, der unbedingt noch einen Erben zeugen möchte.

Die bildhübsche junge Frau, die er sich dafür ausgesucht hat, ist eine Waise, die im Kloster aufgewachsen ist. Anfangs ist Sophie - gespielt von Alicia Vikander - sehr dankbar für die vielen Annehmlichkeiten, die sich ihr in seinem Haus bieten. Doch das Leben mit dem viel älteren Mann erweist sich zunehmend als schwierig und unbefriedigend. Es kommt, wie es kommen muss: Sophie verliebt sich unsterblich in den jungen Maler Jan, der den Auftrag hat, ein Doppelporträt des Ehepaars zu malen. In der Folge geschehen allerhand Verwicklungen, Täuschungen und Missverständnisse, die sich zwischen Kulissen, wie man sie von Bildern der bekannten holländischen Maler kennt, abspielen.

Den historischen Hintergrund des Films bilden Spekulationen mit exotischen Tulpenzwiebeln, die in jener Zeit wertvoller waren als Diamanten. Nachgebaute Grachten, opulente Kostüme und Ausstattungen zeichnen diesen Film aus, der die Zuschauer für eineinhalb Stunden in eine andere Welt entführt. Feine ironische Bemerkungen verleiten öfter zum Schmunzeln.

Zum Abschied dieses gelungenen Abends gab es Fair-Trade-Schokolade und die Aussicht, auch im neuen Jahr wieder interessantes und spannende Andernacher Filmabende zu erleben. Der nächste Film, eine Komödie, wird am 15. Januar zur gewohnten Zeit am gewohnten Ort gezeigt.

Das Projekte-Team „Kommunales Kino“ (v.l.): Gabriele Specht-Birlem, Hiltrud Ruland, Sigrid Schug, Susanne Bender, Doris Jonas, Hans-Georg Hansen und Wladimir Klauser. Brigitte Witschas war verhindert. Foto: HG Hansen Foto: HG Hansen

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