Allgemeine Berichte | 13.03.2015

Vortrag beim Plaidter Geschichtsverein am 20. März

Verfolgung und Widerstand gegen den Nationalsozialismus

Joachim Hennig wird am 20. März über die Verfolgung und den Widerstand gegen das NS-Regime besonders im nördlichen Rheinland-Pfalz referieren. Privat

Region. Aus Anlass der 70. Wiederkehr der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 stellt der Vortrag die Verfolgung und den Widerstand in der Region. Getreu dem Motto „Nicht irgendwo, sondern hier bei uns“ präsentiert Joachim Hennig Biografien von Opfern des Nationalsozialismus aus der Pellenz und Umgebung: den im letzten Jahr verstorbenen jüdischen Tierarzt Dr. Heinz Kahn aus Polch, Willi Lohner und Hans-Clemens Wagner, Anführer der Michaeltruppe aus Bell und Kruft, den Andernacher Edgar Lohner, Mitglied der Jovy-Gruppe, den Mitverschwörer vom 20. Juli 1944 Philipp Freiherr von Boeselager aus Kreuzberg an der Ahr, Lina Lindemann von der Burg Namedy, „Sippenhäftling“ nach ihrem Ehemann General der Artillerie Fritz Lindemann u.a.m.

Joachim Hennig ist Richter am Oberverwaltungsgericht a.D., Autor mehrerer Bücher zur juristischen Zeitgeschichte und zur Gedenkarbeit sowie engagiert in Vereinen und Gremien zur Gedenkarbeit in Koblenz und überregional in Rheinland-Pfalz. Der Vortrag findet um 20 Uhr im Schrotteler-Saal der Plaidter Hummerich-Halle statt.

Joachim Hennig wird am 20. März über die Verfolgung und den Widerstand gegen das NS-Regime besonders im nördlichen Rheinland-Pfalz referieren. Foto: Privat

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