Aus dem Polizeibericht
Vollbrand eines Wohnhauses in Andernach
Andernach. Am frühen Freitagmorgen, um 1.10 Uhr, erreichte ein Notruf die Polizei Andernach, wonach es in der Straße Grüner Weg in Andernach zu einem Hausbrand gekommen sei.
Die nur wenige Minuten nach der Alarmierung eingetroffenen Kräfte der Polizei und Feuerwehr Andernach stellten bereits einen in vollen Flammen stehenden Dachstuhl fest.
Es handelte sich um ein dreiteiliges Reihenhaus im Innenstadtbereich von Andernach. Der mittlere Teil dieses Reihenhauses stand lichterloh in Flammen. Ebenso die hieran angrenzenden Gebäudeteile im Hinterhof des Anwesens.
Mit Atemschutz ausgerüstete Feuerwehrmänner durchsuchten die Gebäudeteile nach noch eventuell vorhandenen und in hilfloser Lage befindlichen Bewohnern.
Es konnte jedoch sehr schnell festgestellt werden, dass sich keine Personen mehr im brennenden Objekt befanden.
Erste Befragungen ergaben, dass die Bewohner von den alarmgebenden Brandmeldern aus dem Schlaf gerissen wurden. Zu diesem Zeitpunkt sollen im Bereich des Hinterhofs bereits die Flammen gelodert haben. Dann habe es einen lauten Knall gegeben und die Flammen seien unverzüglich bis zum Dach hinauf geschossen.
Die Bewohner konnten das Haus gerade noch rechtzeitig verlassen, hatten jedoch nichts mehr mitnehmen können, außer der Kleidung, die sie am Körper trugen.
Bei den Bewohnern handelt es sich um eine Familie bestehend aus dem 81-jährigen Großvater, der 77-jährigen Großmutter, dem 45-jährigen Vater, der 43-jährigen Mutter und den beiden 11 und 14-jährigen Söhnen. Der Großvater erlitt leichte Brandverletzungen und wurde vorsichtshalber ins Krankenhaus Andernach gebracht. Der Vater verbrannte sich an der Hand, konnte aber vor Ort vom DRK versorgt werden.
Ein Feuerwehrmann zog sich eine Platzwunde am Kopf zu. Ein Polizeibeamter erlitt einen Bänderriss am Sprunggelenk.
Die bereits in der Nacht durch die Polizei Andernach gewonnenen Erkenntnisse, dass das Feuer im Hinterhof des Anwesens „Grüner Weg 9“ ausbrach und die Flammen auf das Gebäude übergriffen, bestätigten sich in einem ersten Überblick am Vormittag des 9. August.
Die beiden danebenstehenden Häuser wurden durch den Brand ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen, sodass die Polizei derzeit von einem Sachschaden von mehr als 500.000.- Euro ausgeht.
Da das Haus aktuell noch nicht vollständig abgelöscht ist, sind eine Begehung und eine nähere Untersuchung derzeit nicht möglich.
In Absprache und in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr und der Stadtverwaltung wurde der Brandort gesichert, damit die zur Ursachenermittlung erforderlichen, weitergehenden Untersuchungen Anfang nächster Woche fortgesetzt werden können, wenn das Haus gefahrlos zu betreten ist.
Im Einsatz befanden sich eine Vielzahl von Kräften sämtlicher Wehren des nahen Umfeldes und des DRK.
Auch ein Vertreter des Ordnungsamtes Andernach war vor Ort.
Die betroffene Familie konnte zunächst bei Verwandten Zuflucht finden.
Pressemitteilung Polizeiinspektion Andernach
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