Pfarrkirche St. Dionysius in Kruft
„Vom dramatischen Fortissimo bis zum feinsten Piano“
Der Kammerchor Cantunnacum bot ein gelungenes Benefiz-Konzert in Kruft
Kruft. „Wer heute Nachmittag nicht hier war, der hat etwas verpasst“, so ein Fazit in der Dankesrede von Pfarrer Missong, der am Ende des Konzertes in der Pfarrkirche St. Dionysius in Kruft seiner Begeisterung mit warmen Worten Ausdruck verlieh.
Die circa 100 Zuhörer, die erschienen waren, sollten nicht enttäuscht werden. Der Kammerchor Cantunnacum bot unter Leitung von Peter Seibeld einmal mehr eine reife Leistung seines über Jahre gewachsenen Könnens dar: In den drei Motetten „Richte mich Gott“ (F. Mendelssohn-Bartholdy), „Beati quorum via“ (Ch. V. Stanford) und „Salve Regina (J. Rheinberger) überzeugten die 26 Sängerinnen und Sänger mit ausgewogener Dynamik und feiner Artikulation.
Zuvor aber erklang die Orgel unter den Händen und Füßen des jungen Organisten Jacobus Gladziwa, der soeben sein Diplom im Fach Orchesterdirigieren in Dresden erworben hatte, in selten gehörten Klängen. Seine Interpretation der „Choralimprovisation sur le Victimae paschali laudes“ von Charles Tournemire erfüllte den wunderbaren Kirchenraum mit ungeahnten Harmonien und virtuosen Läufen.
In Antonin Dvoraks D-Dur Messe op. 86 fanden der junge Musiker Gladziwa und der Kammerchor Cantunnacum in vortrefflicher Weise zusammen. Vom dramatischen Fortissimo bis zum feinsten Piano durchwehte der Klang den Kirchenraum, nahtlos fügten sich auch die dem Chor entstammenden Solisten (Antje Seibeld, Dorothee Strietholt, Matthias Zimmermann, Rolf Schumacher) in das Werk ein.
Die „standing ovations“ des Publikums belohnte Cantunnacum mit Rheinbergers Motette: „Bleib bei uns, denn es will Abend werden“.
Es ist hoch erfreulich, dass dieser Musikgenuss, einen stattlichen Reingewinn für die Renovierung der Orgel in St. Dionysius einbrachte.
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