Eifelverein Ortsgruppe Andernach
Wanderung über die Höhen von Niederfell
Wechselspiel von ruhigen Waldabschnitten und aussichtsreichen Passagen über das Moselplateau machen den Reiz dieser Wanderung aus
Andernach. Der Eifelverein Andernach lud wieder seine Mitglieder und viele Gästewanderer zu einer Wanderung über den Moselsteig ein. Bei strahlendem Sonnenschein ging es ab dem Wasserturm in Andernach in Richtung Niederfell. Die beiden Wanderführer Horst Hecker und Ludwig Gaa konnten hierzu 54 Wanderfreunde begrüßen.
Die Mönch-Felix-Hütte
Von Niederfell ging es ein Stück im Aspeler Bachtal hoch, bevor man dann auf den Moselsteig zum Aussichtsturm der Mönch-Felix-Hütte hinauf wanderte. Kleine Chronik hierzu: Felix, ein Mönch aus dem Morgenland, kam nach 40 jähriger Pilgerschaft im Jahre 70 n. Chr. in diese Gegend.
Dort wo er sich erschöpft niedergelassen hatte, steht heute die Mönch-Felix-Hütte. Von hier oben hat man einen grandiosen Blick auf die Mosel und die gegenüberliegenden Ortschaften Kobern-Gondorf und Lehmen. Nach kleiner Rast ging es dann weiter auf dem Moselsteig zur Schutzhütte Hitzlay. Von diesem exponierten Aussichtspunkt liegt das Moseltal dem Wanderer wie eine verzauberte Modelllandschaft zu Füßen. Man konnte überhaupt bei diesem tollen Sonnenwetter so richtig das ganze Panorama, das sich einem bot, auf sich einwirken lassen und genießen.
Die Röder-Kapelle
Hiernach machten sich die Wanderer dann auf, um die Röder-Kapelle zu erreichen. Erbaut wurde diese 1912 als Vermächtnis eines Niederfeller Bauern, der sich in einer Notlage umgebracht hatte.
Die Kapelle ist Zeugnis der Volksfrömmigkeit und steht unter Denkmalschutz. Zu diesem Zeitpunkt waren sich die Wanderfreunde schon einig, dass sie es bereut hätten, nicht an diesem Tage dabei gewesen zu sein. Denn das Wechselspiel von ruhigen Waldabschnitten und aussichtsreichen Passagen über das Moselplateau machen den Reiz dieser Wanderung aus. Von der Röder-Kapelle ging es dann weiter in Richtung Oberfell. Hier hatten die beiden Wanderführer wieder in gewohnter Manier für die Wanderer in der Moselgaststätte „Zur Krone“ schon Tische vorreserviert. Bei einem guten Tropfen, einem Essen oder/und Kuchen verweilte man noch fast zwei Stunden bei netten Gesprächen untereinander, bevor es dann um 18.30 Uhr mit dem Bus in Richtung Heimat ging. Alle sagten einstimmig, es war mal wieder eine super und gut organisierte Wanderung.
