50 Jahre Frauengemeinschaft kfd Maria Himmelfahrt Andernach
Wo stehen wir heute und wie geht es mit uns weiter?“
Andernach. Seit 50 Jahren besteht die katholische Frauengemeinschaft kfd Maria Himmelfahrt in Andernach. Das war Grund genug für eine festliche und fröhliche Feier, die mit einer Messe im Mariendom, gehalten durch Pastor i.R. Karl Kappel, feierlich begonnen wurde. Pastor Kappel wurde dabei durch die Lektorinnen Marlene Helf, Hilde Lorenz-Weiler und Trudel Schweizer unterstützt. Der anschließende Sektempfang im Pfarrheim leitete in einen kleinen Festakt über, für den die Frauen der kfd einen Imbiss mit Getränken liebevoll vorbereitet hatten. Gemeindereferentin Luzia Waszewski eröffnete die Veranstaltung als die geistliche Begleiterin der Gemeinschaft. Antje Seibelt (Gesang und Gitarre) und Bärbel Manke (Querflöte) übergaben nach ihrer musikalischen Darbietung und einem gemeinsamen Singen von Mailiedern an Marlene Helf zur Begrüßung der zahlreichen Anwesenden in fröhlicher Reimform im Auftrag des Leitungsteams. Dabei wurde die 95-jährige Käthe Helf als Gründungsmitglied besonders hervorgehoben. Sie hatte es sich nicht nehmen lassen, zwischen zwei Veranstaltungen anlässlich der Hochzeit ihrer Enkelin dabei zu sein. Mit einem Kurzvortrag beleuchtete dann Maria Annuß die Geschichte des Geburtstagskindes, der durch Bilderpräsentationen und persönliche Berichte von „Zeitzeugen“ aufgelockert wurde. So verlas Hilde Lorenz-Weiler einen Brief von Marianne Rumpf, Gründungsmitglied und langjährige frühere Vorsitzende, die leider an dieser Feierstunde verhindert war. Dem Vortrag war zu entnehmen, dass über die Jahre viele hochkarätige Referentinnen wie z.B. Dr. Hanna Laurien, Roswitha Verhülsdonk, MdB, Prof. Ursula Männle und Referenten wie Abt Benedikt Müntenich zu Gast waren. Aber auch Jazzgymnastik, ein Weinseminar, Kurse verschiedener Art, Modenschauen und Jahresausflüge und Wanderungen sowie zahlreiche Spendenaktionen, z.B. DM 12.000 für den Neubau des Marienstifts, fanden Erwähnung und machten das bunte Leben der Frauengemeinschaft deutlich. Aber es wurden auch die Fragen „Wo stehen wir heute und wie geht es mit uns weiter?“ zur Diskussion gestellt: Fragen, die vor dem Hintergrund geänderter Lebensumstände vieler Frauen beantwortet werden müssen. Hier bestand Einigkeit darüber, dass man alles tun werde, die Gemeinschaft weiter attraktiv zu gestalten und noch lange aufrecht zu erhalten. Grußworte von den Vertreterinnen der Evangelischen Frauenhilfe, mit der lange Zeit eine ökumenische Zusammenarbeit erfolgte, der Frauengemeinschaften von St. Albert, St. Peter, St. Bartholomäus, St. Kastor und des Dekanats Andernach-Bassenheim rundeten den „offiziellen Teil“ der Feierstunde ab und machten das enge Zusammenwirken der Frauengemeinschaften deutlich. Dann war die Zeit gekommen für viele Gespräche mit dem Austausch von Erinnerungen nach dem Motto: Weißt Du noch?
