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Exkursion des Historischen Vereins Andernach nach Sinzig

Zu Besuch beim Kaiser

Zu Besuch beim Kaiser

Kaiser Barbarossa in Sinzig. Foto: privat

26.02.2020 - 14:22

Andernach. „Barbarossa. Kaiser zwischen Mythos und Marketing“- treffender konnte man diese Ausstellung im Schloss in Sinzig nicht betiteln. Sie beschäftigt sich auf zwei Etagen mit dem Mythos, sowie dem historischen Hintergrund Friedrich I., genannt „Barbarossa“, ein italienischer, zeitgenössischer Beiname aufgrund seines roten Bartes. Kein anderer Kaiser ist, vor allem im 19. Jahrhundert, so sehr zum Inbegriff eines heroischen Kaisers des Mittelalters geworden wie er. Dazu trug eine schon im 16. Jahrhundert in die volkstümliche Literatur eingegangene Sage bei, der Kaiser sei nicht gestorben, sondern schlafe, verborgen in einer Höhle des Kyffhäuser Gebirgsrücken und warte die Zeitenwende ab, um wieder aufzuerstehen. Im 19. Jahrhundert wird er so zur „Heilsfigur“ für alle, die sich Hoffnung machen auf einen Nationalstaat. Der Barbarossa-Kult reißt auch nach der Neugründung des Deutschen Kaiserreiches nicht ab, und so entstehen zahlreiche Denkmäler, auch Plätze, Straßen und Städte schmücken sich mit seinem Namen. So auch Sinzig. Es ist bekannt, dass sich Friedrich I. viermal hier aufgehalten hat. Erhalten ist aus dieser Zeit nichts. Auch keine Fundamente der alten Stauferpfalz, die der Kölner Kaufmann Bunge unter dem von ihm 1850 erbauten neuen Sinziger Schloss, in dem die Ausstellung nun stattfindet, wähnte. Trotzdem wurde eine Barbarossa-Statue aufgestellt, Barbarossa-Freilichtspiele durchgeführt und im 20. Jahrhundert „Barbarossa“ auch gern und gut vermarktet, sei es als Biermarke, Porzellan, Trinkgläser oder als Namensgeber für Apotheken und Sonnenstudios. Herr Menacher, der Kurator der Ausstellung, erklärte in einem Vortrag mit viel Bildmaterial den interessierten Besuchern den historischen Kern und die Gründe, die zur Mythenbildung führten. Dabei konnte er zahlreiche Facetten sowohl der historischen als auch der heroisierten Figur in seinem Fundus aufweisen, dass die Zuhörer, auch die, die weit hinten stehen mussten, interessiert lauschten, bevor sie dann die Exponate genauer und ausgiebig in Augenschein nahmen.


Vortrag „Kaiser im Mittelalter - Wirklichkeit und Mythos“


Passend zur Ausstellung und zum Jahresthema des Historischen Vereins Andernach beleuchtet Günter Haffke in seinem Vortrag (auch mit Bildmaterial), am 17. März, 19 Uhr im Parkhotel am Schänzchen in Andernach, verschiedene Kaiser des Mittelalters, von den Franken bis zu den Habsburgern. Was in Leben und Wirken der Kaiser entspricht der Wahrheit, was dem Mythos? Wie hat die Nachwelt von 1500 bis 2020 das beurteilt – die mittelalterliche Wirklichkeit betont oder den Mythos gebildet? Zum Problem Realität/Mythos ein Beispiel: Bekäme Karl der Große im Jahre 2020 den Karlspreis der Stadt Aachen oder müsste er sich vor dem internationalen Gerichtshof wegen Kriegsverbrechen und Völkermord verantworten?

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S. Schmidt:
Ergebnis einer neuen Umfrage in Deutschland: 2/3 der Befragten befürworten ein Abschaffung des EEG und ebenfalls 2/3 würden aus Gründen des Umweltschutzes NICHT auf ihr Auto verzichten. Ziemlich Eindeutig, entgegen dem was uns Politik und Medien ständig einreden. Und ein Supergau für die Feinstaubjünger wenn sich bestätigt, was in Würzburg bereits gemessen wurde: Kein Verkehr und dennoch schlechte Luftqualität.
juergen mueller:
Diese "gespielte" Hilfsbereitschaft täuscht nicht darüber hinweg, dass dies alles nur einem Zweck dient - dem Vorspielen von Für- u.Vorsorge - einfach, weil es zum politischen Geschäft dazu gehört. Poltische Vertreter sind auch nur Menschen, die von jeher nur eines im Sinne hatten - DAS eigene WOHLERGEHEN und das Bedürfnis, daraufhin zu arbeiten, nicht in Vergessenheit zu geraten, in der nächsten Wahlperiode wiedergewählt zu werden. Passend in die Kategorie: "Unglaubhaft, Täuschen und Verlogen". Wenn sich eine Fraktionsvorsitzende als gutes Beispiel bezeichnet, dann ist das nur ein Beispiel dafür, dass man selbst nicht mehr in der Lage ist den Unterschied zwischen "Ehrlichkeit u.Unehrlichkeit" zu erkennen.
juergen mueller:
Herr Bäker - neueste Erkenntnisse haben in Bezug auf Schutzmasken wie auch auf andere Bereiche Hochkonjunktur, der man nicht alles glauben sollte. Ich finde, dass jeder das tun sollte, was er für richtig hält und demzufolge selbstgefertigte Masken anfertigen/tragen sollte, wenn es denn beruhigt. Es liegt mir fern, den Bemühungen, dieser Krise etwas Gutes abzugewinnen u.etwas persönlich dagegen zu tun,negativ gegenüberzutreten.
Jens-Uwe Bäker:
Herr Müller: die einfachen Masken haben nach neuesten Erkenntnissen sowohl einen nennenswerten Schutz der Mitmenschen als auch einen kleinen, aber ebenso wichtigen Eigenschutz. In sofern in der Pflege und Betreuung ein wertvoller Schutz für alle. So bleiben die medizinischen Masken für die Personen, die in den Infektiösen Bereichen tätig sind.
juergen mueller:
Bei all der sicherlich gutgemeinten Hilfsbereitschaft sollte man nicht vergessen, dass diese vermeintlichen "Mundschutzmasken" KEINEN Schutz vor einer Infizierung darstellen, weil maßgebliche Inhalte wie z.B. FILTER oder angepaßte, schlußdichte Formgebung fehlen. Das alles unter stille Helden zu vermerken, entspricht nicht den Tatsachen u.halte es für übertrieben. Diejenigen, die wirklich für uns da sind, Ärzte, Pflegepersonal in Krankenhäusern/Alten- u.Pflegeheimen, caricative Einrichtungen etc.,das sind die denjenigen, die unsere Hochachtung und unseren Respekt verdienen. Wir neigen dazu, uns in Krisenzeiten etwas anzueignen, was uns ohne groß nachzudenken nicht zusteht, ohne darüber nachzudenken, ob es sinnvoll ist oder nicht.
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