Schwerer Unfall am Bahnhof Remagen
48-Jährige von Zug mitgerissen
Frau gerät beim Aussteigen aus IC 118 mit einem Bein zwischen Waggon und Bahnsteig und verletzt sich schwer
Remagen-Koblenz-Köln. Beim Ausstieg aus einem bereits anfahrenden Intercity im Bahnhof Remagen ist am Montagabend (27. Oktober) eine 48-jährige Frau aus Bad Neuenahr schwer verletzt worden. Nach den ersten Ermittlungen der Bundespolizei in Koblenz und der PI Remagen ist der IC 118 auf dem Weg von Koblenz nach Köln im Bahnhof Remagen gegen kurz nach 18 Uhr abgefahren, als die verunfallte Frau, die noch für die Zugbegleiterin geöffnete Tür nutzen wollte, um auszusteigen. Dabei geriet sie wahrscheinlich mit einem Bein zwischen Waggon und Bahnsteigkante, wurde mehrere Meter mitgeschliffen und verletzte sich hierbei schwer.
Die mitreisende 7-jährige Tochter, die Zugbegleiterin und mehrere Reisende wurden Zeugen des tragischen Unfalls und erlitten dabei teilweise einen Schock. Es wurde umgehend die Notfallseelsorge zur Unterstützung der Situation hinzugezogen. Die verunglückte Frau wurde nach notärztlicher Erstversorgung durch eine zufällig am Bahnsteig anwesende Ärztin in das Ev. Stift-Krankenhaus nach Koblenz verbracht.
Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern zur Stunde noch an. Der betroffene Intercity konnte gegen 20.07 Uhr - nach vorläufiger, technischer Überprüfung - seine Fahrt fortsetzen. Es kam zu Verspätungen im Zugverkehr auf der Strecke Koblenz - Köln.
Pressemeldung
Bundespolizeidirektion Koblenz
