Allgemeine Berichte | 28.10.2013

Klassentreffen des Burgbrohler Jahrgangs 1953/54

60 Jahre und kein bisschen leiser

Von links nach rechts: vordere Reihe: Anita Drossard (Schäfer), Anke Nowak (Habermann), Vroni van Rijnsoever (Schmittgen), Waltraud Hauptmanns (Frank); 2. Reihe: Wolfgang Hirsch, Ursula Schwarz, Peter van Rahden, Günter Klein, Gerd Schulz, Harry Zapf; 3. Reihe: Hildegard Schlütter, Edith Ley (Klein), Hans-Peter Krupp, Toni Diemert, Manfred Laufs, Erich Prenger, Peter Beutgen, letzte Reihe von links: Georg Müller, Jakob Petermeier. Privat

Burgbrohl. 60-jährige Burgbrohler des Jahrganges 53/54 trafen sich wieder einmal zum Klassentreffen, auch diesmal zuerst in der Klinikkapelle von Burgbrohl. Dort feierte „Schorsch“ - Pastor Georg Josef Müller, der heute in Waxweiler wirkt - mit seinen Klassenkameraden eine heilige Messe, die von Peter-Paul Kaldenbach an der Orgel musikalisch gestaltet wurde. Pastor Müller erinnerte an viele gemeinsame Erlebnisse, so auch ans Messedienen unter Pater Heribert.

Nach dem Gottesdienst lud Astrid Gamroth die bunte Truppe zu einer Führung durch den Heimatort ein und wusste bei ihrem Ausflug „Kreuz und Quer durch Burgbrohl“, humorvoll gewürzt, viel Historisches und längst vergessene Geschichten zu berichten. So erfuhren die ehemaligen Schülerinnen und Schüler, dass die 1. Etage der Häuser der Familien Strang und Weidenbach in früheren Jahren als Schulräume genutzt wurden. Über den neu ausgebauten „Hohen Weg“, der früheren Dorfstraße, näherten sie sich langsam der Kaiserhalle, „der guten Stube“ von Burgbrohl, in der bei Kirmes- Theater- oder Tanzveranstaltungen viele schöne Stunden verbracht wurden. Weiter ging es zum Bahnhof und über die Kirchstraße genannt „de Puddingsjass“, weil sonntags morgens der Pudding auf die Fensterbank gestellt wurde, damit er zum Mittagessen kalt war, zurück zur Kirche.

Das Mittagessen gab es dann im neuen Maarhof in Niederdürenbach bei herrlichem Sonnenschein und einem wunderschönen Blick auf die Burg Olbrück. Dort hatten sich die 20 ehemaligen Schülerinnen und Schüler sehr viel zu erzählen und genossen den goldenen Herbst bei einem Rundgang ums Rodder Maar oder beim Minigolfspielen. Sehr schön war es auch für die 60-jährigen Junge und Mädche, dass „Fräulein“ Hildegard Schlütter, ihre erste Lehrerin, auf sie „aufpasste“ und mit von der Partie war. Gestärkt mit Kaffee und Kuchen auf der Terrasse ging es am Abend wieder zurück nach Burgbrohl. Vieles ist wie früher, aber es hat sich auch viel verändert. So lernten einige am Abend das Schlosshotel von Burgbrohl kennen, wo in der neu eröffneten Schlossschenke der gemütliche Abschluss gefeiert wurde. Alle waren sich einig: „In (spätestens) 10 Jahren sehen wir uns wieder!“

Von links nach rechts: vordere Reihe: Anita Drossard (Schäfer), Anke Nowak (Habermann), Vroni van Rijnsoever (Schmittgen), Waltraud Hauptmanns (Frank); 2. Reihe: Wolfgang Hirsch, Ursula Schwarz, Peter van Rahden, Günter Klein, Gerd Schulz, Harry Zapf; 3. Reihe: Hildegard Schlütter, Edith Ley (Klein), Hans-Peter Krupp, Toni Diemert, Manfred Laufs, Erich Prenger, Peter Beutgen, letzte Reihe von links: Georg Müller, Jakob Petermeier. Foto: Privat

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