SG Brohl-Lützing
Abstiegsränge nicht verlassen
Brohl-Lützing. Bei schönem Herbstwetter kamen die Gastgeber gut in die Partie. Bereits in der ersten Minute zappelte der Ball im Gästetor, der Treffer zählte wegen einer Abseitsposition allerdings nicht. Nach einer Viertelstunde kamen die Gäste besser ins Spiel. Zunächst wurde ein Schuss durch die SG-Abwehr zur Ecke geklärt. Zwei Minuten danach zielte ein Stürmer aus spitzem Winkel. Torhüter Thomas Fabritius konnte sich erstmals auszeichnen.
In der 30. Minute verlängerte ein Ahrtaler Akteur per Kopf einen lang geschlagenen Ball. Ein Gästestürmer schaltete am schnellsten und schob den Ball unter dem herausstürmenden SG-Schlussmann zur 1:0-Führung ins Tor. Nur eine Minute später hätten die Ahrtaler nach einem unnötigen Ballverlust der SG-Abwehr erhöhen können. Hier hatte die Mannen großes Glück. Der eingewechselte Routinier Alex Becker stand nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff goldrichtig und schob zum 1:1 ein. Vorausgegangen war ein ganz starkes Solo von Thomas Kunik, der mehrere Gästespieler ausspielte und eben im richtigen Moment Becker anspielte. Nach einer Stunde Spielzeit hatten die Hausherren Glück, dass ein Konter der Gäste nicht abgeschlossen werden konnte.
In der 70. Minute hatten abermals die Männer von der Oberahr die Chance, in Führung zu gehen, da die Abwehraktionen der SG Brohl-Lützing unglücklich verliefen. Der direkte Gegenangriff der SG Brohl-Lützing wurde zunächst zur Ecke geklärt. Den Eckball von Tim Pfeffer köpfte Sandro Kaspari mit Wucht nur knapp am linken Winkel vorbei. In der Nachspielzeit klärte der Ahrtaler Torwart gegen einen gut platzierten Freistoß von Thomas Kunik.
Das insgesamt verdiente Unentschieden war für die SG Brohl-Lützing zu wenig, um die Abstiegsplätze zu verlassen. Am Samstag geht es nach Herresbach, Anpfiff ist um 18 Uhr.
SG Brohl-Lützing: Thomas Fabritius, André Schmidt, Philipp Münz, Dennis Walbröl, Max Schneider, Timo Kaspari, Patrick Nachtsheim, Sandro Kaspari, Thomas Kunik, Tim Pfeffer, Valon Bobaj, Alex Becker, Tom Schlorke und Bashkim Zenelli.
