Politik | 27.04.2015

Auch FDP-Landespartei unterstützt Rheinquerung im Kreis AW

Antrag für Rheinquerung einstimmig angenommen

Die Delegierten (v.l.): Unternehmer Waldemar Bonzda, Beamter Ulrich van Bebber, Betriebsleiter Alexander Buda, Gymnasiallehrer Sven Störmer, Journalistin Christina Steinheuer, Bausachverständiger Ralf Kössendrup und Rentnerin Marlies Vögele aus den Kreisverbänden Neuwied und Ahrweiler fordern eine Rheinquerung zwischen ihren Landkreisen. Beim Landesparteitag in Kaiserslautern wurde ihr Antrag einstimmig angenommen.privat

Kreis Ahrweiler. Zuversichtlich waren die FDP-Kreispolitiker aus Neuwied und Ahrweiler zum Landesparteitag der Freidemokraten nach Kaiserslautern gereist, dass ihr gemeinsames Prestigeprojekt einer Rheinquerung zwischen ihren beiden Landkreisen dann von den knapp 200 anwesenden Delegierten aus ganz Rheinland-Pfalz ohne eine einzige Gegenstimme oder Enthaltung einstimmig angenommen wurde, das überraschte die Liberalen dann doch, zumal alles in allem mehr als 60 Anträge debattiert wurden. „Mehr Unterstützung kann man nicht bekommen“, freut sich Ulrich van Bebber, Chef der Ahrkreis-FDP. „Das ist ein tolles Signal, sowohl in die eigene Partei hinein, was uns unglaublich motiviert, das Thema weiter voranzutreiben, als auch in die Richtung unserer politischen Mitbewerber und Wähler. Wir sind wieder da, wir haben Themen und verfolgen diese mit Stringenz“, findet Alexander Buda, Vorsitzender des FDP-Kreisverbands Neuwied. Eine „kämpferische Aufbruchstimmung“ habe in Kaiserslautern geherrscht, diagnostizierte Christina Steinheuer, stellvertretende Kreisvorsitzende der FDP-AW. Man habe sich lange genug mit sich selbst beschäftigt, endlich gehe es wieder um Inhalte sowie Lösungen für die Probleme in Rheinland-Pfalz, so die Wirtschaftsjournalistin. Verkehr, Wirtschaft und Tourismus seien Kompetenzfelder der Liberalen, auf denen ihnen der Wähler ein hohes Maß an Sachverstand attestiere.

Unterstützer gesucht

„Ins Wahlprogramm hat es unser Antrag nun geschafft. Er ist Beschlusslage des obersten Parteiorgans des Landes. Jetzt kämpfen wir dafür, dass er in einen Koalitionsvertrag Einzug hält“, blickt Diplom-Volkswirt Ulrich van Bebber nach vorne. „Ab jetzt suchen wir Unterstützer, wo wir nur können, in der Wirtschaft, bei anderen Parteien, von Privatleuten und Vereinen oder auch von öffentlichen Einrichtungen“, beschreibt Unternehmer Buda das weitere Vorgehen. Von Unterschriftenlisten und einer breit angelegten Kampagne ist die Rede. Wann auch immer das fertige Wahlprogramm der rheinland-pfälzischen FDP vorliegt, im Norden des Landes sind die Freidemokraten auf einen Satz besonders stolz: „Die FDP fordert eine Rheinquerung (Brücke oder Tunnel) zwischen dem Kreis Ahrweiler und dem Kreis Neuwied.“ Mit Unterstützung für ihr großes Verkehrsprojekt rechnen die Liberalen auch bei ihrem Bundesparteitag, der Anfang Mai in Berlin ansteht. „Wir werden prominente Liberale um eine Unterschrift und um Hilfe bitten“, kündigt Alexander Buda an. Unter den 45 Delegierten, die Rheinland-Pfalz beim Bundesparteitag vertreten, sind drei aus den Kreisverbänden Neuwied (Alexander Buda) und Ahrweiler (Ulrich van Bebber und Christina Steinheuer).

Pressemitteilung der

FDP - Kreisverbände

Ahrweiler und Neuwied

Die Delegierten (v.l.): Unternehmer Waldemar Bonzda, Beamter Ulrich van Bebber, Betriebsleiter Alexander Buda, Gymnasiallehrer Sven Störmer, Journalistin Christina Steinheuer, Bausachverständiger Ralf Kössendrup und Rentnerin Marlies Vögele aus den Kreisverbänden Neuwied und Ahrweiler fordern eine Rheinquerung zwischen ihren Landkreisen. Beim Landesparteitag in Kaiserslautern wurde ihr Antrag einstimmig angenommen.Foto: privat

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