Allgemeine Berichte | 21.07.2015

Bericht zum Tagesausflug des Kirchenchores „Cäcilia“ St. Viktor Oberbreisig

Auf den Spuren Karls des Großen

Eins der vielen Brunnen, die man in Aachen besichtigt hat. privat

Bad Breisig. Bei blauem Himmel und Sonnenschein startete der Oberbreisiger Kirchenchor am vergangenen Wochenende nach Aachen. In der Stadt angekommen, empfing uns schon das imposante Geläut des Aachener Doms. Der Besuch des Hochamts wurde auch zu einem einzigartigen musikalischen Erlebnis. Die Orgel erfüllte mit ihren Klängen die ganze Kirche bis hoch unter das Kuppeldach. Die Soloparts eines der Domsänger wurden eindrucksvoll dargeboten. Man konnte sich gut vorstellen, wie die einzelnen mittelalterlichen Könige hier feierlich in der Messe gekrönt wurden.

Anschließend besichtigte man einen Teil der Altstadt. Vor dem ersten Rathaus Aachens, dem sogenannten Grashaus, wurde über die Herkunft des Namens spekuliert. Am Eingang des kleinen, aber wunderschönen Elisengartens betrachtete die Gruppe den „Kreislauf des Geldes“. Der Brunnen verdeutlicht auf witzige Art und Weise den Weg des Geldes durch die Gesellschaft. Einzelne Figuren symbolisieren verschiedene damit verbundene Eigenschaften wie Geiz und Habgier. Die letzte Station war der Elisenbrunnen, das Wahrzeichen der Stadt Aachen. Auf vier Tafeln sind die wichtigsten und bekanntesten Gäste des Brunnens aus den letzten zwei Jahrhunderten aufgeführt. Nach so vielen ersten Eindrücken stärkte man sich beim Mittagessen für den zweiten Teil der Tour.

Leider wurde die Sonne von ein paar Regenwolken vertrieben, was die Teilnehmer aber nicht aufhalten konnte.

Nach der Mittagspause schaute man sich den zweiten Teil der Altstadt rund um das Rathaus an; immer auf den Spuren Karls des Großen. Man nennt Aachen auch die Stadt der Brunnen. Einer der witzigsten ist wohl der Puppenbrunnen auf der Krämerstraße, dessen Figuren die Vielfalt des Aachener Lebens und der Geschichte symbolisieren sollen. Auch hier wurde über die Bedeutung spekuliert.

Das imposante Rathaus, auf der höchsten Stelle in der Aachener Innenstadt erbaut, schlug alle in seinen Bann. Sowohl die Vorderseite mit der großen Vortreppe als auch die kunstvoll gestaltete Rückseite, die sich zum Katschhof öffnet, zeigt die besondere Stellung, die die freie Reichsstadt Aachen im Mittelalter genoss. Nach dem Ende der kleinen, privaten Stadtführung ging man zur Domschatzkammer, in der sich beeindruckende Kirchenschätze befinden. Das bekannteste Exponat ist wohl die Karlsbüste, die jeder aus dem Geschichtsbuch kennt. Eine leichte Ernüchterung setzte dann im Dom ein: Die Besichtigung des Thronsessels, auf dem so viele deutsche Könige gekrönt worden sind, war ein bisschen enttäuschend.

Von dem Prunk und Glanz in der Schatzkammer ausgehend, erwarteten viele einen beeindruckenden und reich geschmückten Thron. Stattdessen fand man einen schlichten, marmornen Sessel, dem man die Jahrhunderte ansah. Nichtsdestotrotz konnte man sich die feierliche Besteigung der Könige vorstellen. Als letztes suchte man noch die Kirchenmaus, die sich im Gewölbemosaik über dem Thronsessel versteckte.

Die letzte Station auf der Tour war der Besuch des ältesten Restaurants der Stadt: Am Knipp. Die urig eingerichtete Stube versetzte die Gruppe in eine andere Zeit und bescherte einen schönen Ausklang. Erfüllt von vielen Eindrücken und einem wunderschönen Tag trat man am Abend die Heimreise an.

Nun freuen sich alle Mitglieder auf die nächste Chorprobe, dienstags um 19.30 Uhr im Sängerheim Oberbreisig, zu der neue Mitsängerinnen und Mitsänger jederzeit willkommen sind.

Eins der vielen Brunnen, die man in Aachen besichtigt hat. Foto: privat

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